Automechanika 2018: Großes Akademieprogramm

Die Zukunft der Mobilität und des Automobilservice

| Autor: Edgar Schmidt

Die Automechanika Academy bietet wieder viele interessante Vorträge.
Die Automechanika Academy bietet wieder viele interessante Vorträge. (Bild: Messe Frankfurt)

Die Automechanika Academy lädt Besucher der Fachmesse am 11., 12., 13. und 14. September zu einer ganzen Reihe von interessanten Fachvorträgen ein. Am Dienstag, den 11.9. lautet das Leitthema der zwölf Vorträge: „Mobilität der Zukunft – das Auto steht auch weiterhin beim Individualverkehr im Mittelpunkt“.

Andy Fuchs, General Manager Europe & Africa, Toyota Mobility Foundation, referiert zum Beispiel darüber, wie sich Toyota die Mobilität der Zukunft vorstellt. Dr. Dirk Wisselmann erläutert, welche Strategie und Roadmap BMW auf dem Weg zum autonomen Fahren verfolgt. Und „Spiegel“-Kolumnist Sascha Lobo zeigt in seinem Vortrag die „radikale Wirkung der Digitalisierung – Wie das Netz die Welt verändert und was das mit unserem Verständnis von Mobilität macht“.

Doch auch mit den Classic Cars beschäftigt sich die Academy am ersten Messetag. In Halle 12 stellen Jürgen Book, Leiter Process Management bei BASF Coatings/Glasurit, und Dr. Ing. Mario Theissen, Senior Vice President der FIVA, die Zusammenarbeit zwischen Glasurit und dem Weltverband der Oldtimerclubs sowie aktuelle Projekte der FIVA vor.

Elektromobilität – Wunsch versus Wirklichkeit

Am Mittwoch, den 12.9. beschäftigen sich die Referenten der Automechanika Academy in acht Vorträgen und einer Diskussion intensiv mit der Elektromobilität. Dr. Thomas Becker vom Unternehmensberater Horváth & Partner beginnt den Tag mit einem Faktencheck zur Elektromobilität in Deutschland. Dr. Kai Christian Möller von der Fraunhofer Gesellschaft erläutert, ob die Batterie als Schlüsselkomponente immer noch der Flaschenhals der Elektromobilität ist. Sture Portvik, Leiter des Projekts „Electric vehicles and electro mobility“ in der norwegischen Hauptstadt Oslo, gibt einen Erfahrungsbericht aus der europäischen Stadt mit der höchsten E-Fahrzeug-Quote.

Ein kleiner Vorgeschmack auf die Zukunft

Am Donnerstag den 13.9. beschäftigen sich die Referenten der Automechanika Academy mit Startups und der Digitalisierung. An diesem Tag kann man sich zum Beispiel Vormittags darüber informieren, welche Vorteile die Zusammenarbeit mit Startups bietet. Fünf Startups präsentieren dann im Anschluss auf der Bühne ihre Produkte und Marken in einem sogenannten Elevator-Pitch. Außerdem zeigt Stephan Helbig von der Planso GmbH an diesem Tag, wie Kfz-Betriebe schon heute in die digitale Werkstatt einsteigen können.

Am Nachmittag kann man sich in Vorträgen und Diskussionen darüber informieren, welche Technologien sich wahrscheinlich künftig in unseren Autos durchsetzen werden. Prof. Dr. Boris Zhmud von Bizol informiert zudem darüber, welche Auswirkungen die Prüfung der Real Driving Emissions (RDE) auf das Motoröl haben.

Selbstheilende Carbon-Karosserie

Freitag, der 14.9. steht ganz unter dem Leitthema: „Service rund um das Auto – Autofahren wird immer einfacher“. Dieser Academy-Tag beinhaltet ein echtes Highlight. Luciano De Oto von Lamborghini zeigt in seinem Vortrag auf, welche Innovationen der Sportwagenhersteller derzeit gemeinsam mit dem „Massachusetts Institute of Technology (MIT)“, USA entwickelt. Die Italiener streben nämlich an, dass sich Carbon-Karosserien nach Beschädigungen in Zukunft selbst heilen können und dass man sie als Energiespeicher für Elektrofahrzeuge einsetzen kann.

Niklas Hostnik vom ZDK erläutert die Auswirkungen der Elektromobilität auf den Aftersales-Bereich im Kfz-Gewerbe, und Rolf Mack von Continental zeigt, wie eine Werkstatt mit mehr Daten einen besseren Service anbieten kann.

Das gesamte Programm der Automechanika Academy finden Sie unter www.automechanika.de.

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