Automechanika 2018: Gys präsentiert Neues für die Außenhautreparatur

Technik für Karosseriereparatur weiterentwickelt

| Autor: Holger Schweitzer

Der Gys-Impulsschweißinvertierer Autopuls 320T3 kann mit drei unterschiedlichen Zusatzwerkstoffen bestückt werden.
Der Gys-Impulsschweißinvertierer Autopuls 320T3 kann mit drei unterschiedlichen Zusatzwerkstoffen bestückt werden. (Bild: Gys)

Der französische Hersteller von Schweißgeräten und Produkten zur Außenhautreparatur präsentiert auf der Automechanika Neues und Bewährtes aus seinem umfangreichen Produktportfolio. Neu im Programm ist etwa ein Aluminium-Spotter, der das Anschweißen von Aluminium-Zugbits ermöglicht. Das Verfahren ähnelt laut Hersteller dem bei Stahlkarosserieteilen. Es wurde auch für die Ausbeulstationen Speedliner und Dentstation-Premium umgesetzt.

Das Unternehmen hat auch die C-Zange der Widerstandspunktschweißanlage Gyspot Inverter BP-LG weiterentwickelt. Wie Gys informiert, läuft die Regelung der Schweißparameter vollautomatisch. Zudem könnten Anwender die Schweißbügel leicht wechseln. Hinzu kommen eine schnell bewegliche Elektrode sowie ein integrierter Orbitalring für das Drehen der Zange im Federzugbalancer. Diese umfangreichen Überarbeitungen sollen beispielsweise vermeiden, dass Verriegelungen vergessen werden oder sich die Stromverbindung aufgrund von Verschleiß oder Verschmutzung zwischen Bügel und Zange verschlechtert.

Auch für das MIG/MAG-Schweißen und -Löten hat der französische Hersteller ein neues Produkt im Programm: Der Impulsschweißinvertierer Autopuls 320-T3 ist mit insgesamt drei integrierten Vier-Rollen-Drahtvorschubeinheiten ausgestattet. Dies macht laut Hersteller Rüstzeiten weitgehend überflüssig. So sei es auch möglich, drahttransportsensible Schweißzusätze wie Aluminium und Cu-Si zu verwenden da die Maschine auch für Push-Pull- und Spoolgun-Brennersysteme verwendet werden könne.

Flexibler Induktionserhitzer

Rechtzeitig zur Automechanika will das Unternehmen auch neue Induktionserhitzungsgeräte vorstellen. Mit Leistungsbereichen von 3,7 kW, 5,2 kW und 16 kW arbeiten die Geräte in einem an die Leistung angepassten Frequenzbereich und sind mit einer dem Material entsprechenden Leistungsautomatik ausgestattet. Für zusätzliche Flexibilität bei der Anwendung sollen verschiedene optional erhältliche Induktoren sorgen.

Gys auf der Automechanika: Halle 11.0, C09

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