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Automechanika 2018: Vielfältige Weiterbildungen

| Autor: Edgar Schmidt

Zusätzlich zu den bewährten Workshops zur Unfallschadeninstandsetzung bietet die Automechanika bei ihrem 25. Jubiläum neue Weiterbildungen an. Insgesamt kann man in diesem Jahr in 15 Seminaren zu fünf Themenbereichen Zertifikate erwerben.

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Die Automechanika bietet auch 2018 wieder viele Workshops für die Weiterbildung.
Die Automechanika bietet auch 2018 wieder viele Workshops für die Weiterbildung.
(Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Petra Welzel)

Es hat schon Tradition, dass man auf der Automechanika in Frankfurt seinen Messebesuch mit einer Weiterbildung kombinieren kann. In diesem Jahr bietet die Fachmesse gleich eine ganze Reihe neuer Workshops an. Darin geht es um Servicearbeiten an Young- und Oldtimern, 3-D-Druck, Nutzfahrzeuge und Augmented Reality. Doch auch die Kurse zur Unfallschadeninstandsetzung sind in diesem Jahr wieder dabei.

„Servicespezialist Oldtimer und Youngtimer“

Die TAK veranstaltet erstmals ein Einführungsseminar in die Weiterbildung zum „Servicespezialisten Oldtimer und Youngtimer“ auf der Automechanika. Darin geht es um die Fahrzeugtechnik der Siebziger-, Achtziger- und Neunzigerjahre. Denn für das Arbeiten an Fahrzeugen aus dieser Zeit sind andere Diagnosetechniken und Prüfmittel erforderlich als heute üblich. Zudem sind handwerkliche Fähigkeiten gefragt, die besonders bei jungen Kfz-Mechatronikern nicht mehr zu den Ausbildungsinhalten gehören. Das Motto heißt deshalb auch: „Messen ohne OBD, aber mit Verstand“.

Täglicher Workshop vom 11. bis zum 14.9.2018 von 10:00 bis 12:00 Uhr in Halle 12.1 am Stand des ZDK.

3-D-Druck

Ebenfalls eine Premiere auf der Automechanika 2018 ist das Seminar „Discover 3D Printing“. Es richtet sich insbesondere an Neueinsteiger beim Thema 3-D-Druck. Die Spezialisten des Aachen Center for Additive Manufacturing (ACAM) gehen darin auf folgende Themen ein:

  • Die nächste große Herausforderung – Hype, Vorzüge und typische Geschäftsmodelle
  • Technologieübersicht – Was ist mit den heutigen Technologien möglich?
  • Additive Manufacturing gewinnbringend einsetzen – Erfolgs- und Misserfolgsbeispiele
  • Additive Manufacturing mit Bezug auf Ihre Branche – Konkrete Ansätze und neue Ideen

Der Workshop findet am 12. und 13. September statt. Am 12. vormittags auf Deutsch und nachmittags auf Englisch (10:00 bis 12:00 und 14:00 bis 16:00), am 13. genau umgekehrt.

Augmented Reality

Bosch zeigt in diesem Seminar, wie sich Augmented Reality und digitale Informationen im Werkstattalltag einsetzen lassen. Die verschiedenen, im Workshop transparent dargestellten elektrischen Hochvoltkomponenten ermöglichen den Teilnehmern einen detaillierten Einblick in deren Aufbau und Funktion. Dabei erhalten sie Informationen darüber, wie bei der Fehlerbehebung eines defekten Bauteils vorzugehen ist.

Täglicher Workshop von 10:00 bis 12:30 in der Festhalle 2.0, A46

Unfallschadeninstandsetzung

In diesem Jahr finden auch wieder täglich die bewährten und beliebten Weiterbildungen zur Unfallschadeninstandsetzung statt. Die elf Kurse dauern jeweils drei Stunden und laufen vormittags in deutscher und nachmittags in englischer Sprache, jeweils in der Galleria. Die Themen lauten wie folgt:

  • Systematische Schaden-Erfassung von verunfallten Pkw (Dekra)
  • Schadenkosten-Kalkulation und digitale Kommunikation (DAT)
  • Arbeiten an HV-eigensicheren Systemen (TAK)
  • Karosserie-Außenausbeulen (Carbon)
  • Kombinierte Fügetechniken – Kleben, Nieten, Schweißen (Wieländer + Schill)
  • Karosserie-Kleben und Abdichten (Vosschemie)
  • Karosserie Richtbank-Instandsetzung (Car-o-Liner)
  • Instandsetzung von Karosserien der BMW 5er Serie (BMW)
  • Scheinwerfer-Einstellung und Diagnose der Bordelektronik (Bosch)
  • Standard-Schleifprozess zur Lackiervorbereitung (Mirka)
  • Reparaturlackierung und Finish (Glasurit, Sehon, Farécla)

Truck Competence

Erstmals haben auch Mitarbeiter von Nutzfahrzeugwerkstätten Gelegenheit, an Weiterbildungen auf der Automechanika teilzunehmen. Darin geht es unter anderem um radar- und kamerabasierte Fahrerassistenzsysteme wie ACC, Spurhalteassistent und Notbremsassistent. Interessierte Nutzfahrzeugprofis bekommen hier einen fundierten Überblick über die Funktion und die Komponenten solcher Systeme. Außerdem lernen sie, wie und wann man die Sensoren und Kameras kalibrieren und justieren muss. Im Praxisteil des Workshops darf der Teilnehmer selbst Hand anlegen, um das Einstellequipment und den Arbeitsablauf eigenhändig kennenzulernen.

Täglicher Workshop auf dem Freigelände F 11, B03

Erfahrungsgemäß sind die Workshops immer relativ schnell ausgebucht. Die Anmeldungen zu den Workshops sind unter www.automechanika.de möglich.

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Über den Autor

 Edgar Schmidt

Edgar Schmidt

stellv. Chefredakteur »autoFACHMANN/autoKAUFMANN«