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276987, 280151, 278673 Automechanika: Impulsgeber der Branche

| Autor / Redakteur: aw/dpa / Andreas Wehner

Die weltgrößte Werkstatt- und Autoteilemesse ist am Dienstag gestartet. Eine Woche lang weist die Automechanika den Weg durch die neuesten Trends der Automobilbranche.

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Die Automechanika soll insgesamt 150.000 Besucher nach Frankfurt locken.
Die Automechanika soll insgesamt 150.000 Besucher nach Frankfurt locken.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die weltgrößte Werkstatt- und Autoteilemesse „Automechanika“ hat am Dienstag mit einer erneuten Rekordbeteiligung der Aussteller begonnen. „Die Automechanika gibt die Richtung an. Alle zwei Jahre erfährt man hier alles über die neuesten Innovationen und Trends. Sie ist quasi Navigationsgerät der gesamten Automobilbranche“, sagte Messe-Geschäftsführer Detlef Braun am Dienstag zur Eröffnung.

4.486 Aussteller aus 76 Ländern präsentieren auf 305.000 Quadratmetern ihre Produkte. Damit liege die Ausstellerzahl nochmals leicht über dem Niveau der Rekord-Automechanika von 2008, so Braun. 81 Prozent der Aussteller stammen aus dem Ausland. Bis Sonntag erwarten die Veranstalter der Messe Frankfurt rund 150.000 Fachbesucher.

„Von der Automechanika und den hier vorgestellten Neuentwicklungen für die Automobilbranche erhalten die Unternehmen zusätzliche Impulse, in neue Techniken zu investieren“, resümierte Michael Boddenberg, Hessischer Minister für Bundesangelegenheiten, mit Blick auf die Neuerungen der zur Eröffnung vorgestellten Sieger des Innovation Awards.

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„Der beste Indikator für einen Aufschwung ist die Innovationskraft der Unternehmen“, betonte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. ZDK-Präsident Robert Rademacher und Professor Klaus-Dieter Scheuerle, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Staatsentwicklung, lobten vor allem die Qualität der Automechanika: Von ihr ginge eine gute Stimmung fürs Kfz-Gewerbe aus und sie stehe für zahlreiche Innovationen.

Schwerpunkt Elektromobilität

Schwerpunkt der sechstägigen Messe ist das Thema Elektromobilität. Die Automechanika soll aus Sicht der Veranstalter die Plattform bieten für die Lösungen der Herausforderungen von morgen: „In Sachen Umweltschutz ist die Automechanika nicht nur Beifahrer, sondern steuert aktiv in Richtung grüne Mobilität.“ Die Messe zeige dazu Sonderschauen, geplant seien zudem Vorträge und Podiumsdiskussionen.

Für die Förderung des Erwerbs von Elektrofahrzeugen hat sich ZDK-Präsident Robert Rademacher ausgesprochen. Anders sei das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 etwa eine Million Elektrofahrzeuge auf die deutschen Straßen zu bringen, kaum zu erreichen, sagte er anlässlich der Messeeröffnung. Zudem sieht er ohne Förderung die Gefahr, im Vergleich mit anderen Ländern wie zum Beispiel Frankreich ins Hintertreffen zu geraten.

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