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Automechanika: Vom Lückenfüller zum Welterfolg

Autor / Redakteur: Edgar Schmidt / Edgar Schmidt

Die Automechanika feiert in diesem Jahr silbernes Jubiläum. Im Lauf der Jahre hat sich die Branchenschau zur weltgrößten Fachmesse im automobilen Aftermarket entwickelt. Auch die Redaktion »kfz-betrieb« kann auf dieses Jubiläum stolz sein.

Die Automechanika feiert in diesem Jahr silbernes Jubiläum.
Die Automechanika feiert in diesem Jahr silbernes Jubiläum.
(Bild: Messe Frankfurt Exhibition / Rafael Neff)

Die Automechanika findet im September bereits zum 25. Mal in Frankfurt statt. Entstanden ist die erfolgreiche Fachmesse im Jahr 1971 als Lückenfüller für eine abgesagte Internationale Automobil-Ausstellung (IAA). Doch genau genommen verdankt sie ihre Existenz dem drohenden Ende eines Wirtschaftsbooms, der sozialliberalen Regierung des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt, schlechter Luft, vielen Verkehrstoten und dem unermüdlichen Engagement der damaligen »kfz-betrieb«-Redaktion mit dem Chefredakteur Joachim Lattke.

Und das kam so: Eigentlich florierte die Wirtschaft in den Jahren 1969 und 1970. Das Bruttosozialprodukt stieg 1969 um 7,4 Prozent und 1970 um 5,4 Prozent an. Dadurch war die Auftragslage so gut, dass es sowohl bei den Autoherstellern als auch bei den Zulieferern zu Personalengpässen kam. Mit einer Arbeitslosenquote von 0,7 Prozent herrschte quasi Vollbeschäftigung.