Automesse L.A.: Amerikanische Party

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Klar, dass Mini im amerikanischen Lifestyle-Staat schlechthin die dritte Generation des Kultflitzers an den Start bringt. Mit 3,82 Meter ist der kleine Engländer um fast 10 Zentimeter länger als der Vorgänger und rund 4,5 Zentimeter breiter. Damit trägt die Truppe aus Oxford wohl dem Umstand Rechnung, dass viele der Mini-Fans der ersten Neuauflage mittlerweile Nachwuchs zu transportieren haben. Das neue Dreizylinder-Benzin-Triebwerk hat 136 PS. Damit ist der Flitzer sicher nicht untermotorisiert. Topversion ist zunächst der Mini Cooper S, der aus seinem Vierzylinder 141 kW/192 PS und ein maximales Drehmoment von 280 Nm (300 Nm im Overboost) holt. Bei all diesen Maßnahmen versprechen die Engländer einen Rückgang des Durstes.

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Ein anderer „Donnerbalken“ ist der langerwartete Subaru WRX. Das Allrad-Rallye-Geschoss mit Straßenzulassung setzt auf einen bewährten Boxer-Motor, der mittlerweile nur noch zwei Liter Hubraum statt wie bislang 2,5 Liter hat und dank Direkteinspritzung sowie Turbo-Aufladung 268 PS und ein maximales Drehmoment von rund 350 Newtonmeter auf die Kurbelwelle wuchtet. Bei der Gangschaltung hat der sportbegeisterte Kunde die Wahl zwischen einer manuellen Sechsgang-Schaltung oder einem besonders sportlich abgestimmten CVT-Getriebe namens Sport-Lineartronic. Ob das die Erwartungen der WRX-Jünger erfüllt, bleibt abzuwarten. Etwas gewöhnlichere Kost ist dagegen der Subaru Legacy Concept. Toyota spielt mit dem Highlander auch bei den SUVs die Hybridkarte.

Mercedes verwöhnt seine zahlungskräftigen Kunden im nach wie vor wichtigen Automarkt USA mit ein paar Extra-PS: Das GLA 45 AMG Shooting Brake Concept nimmt die Serienversion vorweg, die vermutlich im nächsten Jahr zu sehen sein wird. Wie der Nachfolger aussehen könnte, der 2018 auf den Markt kommen soll, können Videospiel-Freaks im Playstation-Fahrsimulator-Knaller Gran Turismo 6 sehen. Aber auch auf der Los Angeles Auto Show sorgt der futuristisch gezeichnete Mercedes-Flügeltür-Bolide namens GT6 für Aufsehen. Allerdings erinnert das Design mit dem breiten Mund-Kühlergrill und den schmalen Scheinwerfern eher an einen Infiniti als an einen zukünftigen Mercedes. Da schaut Hondas Brennstoffzellenelektrofahrzeug FCEV Concept schon deutlich futuristischer aus.

BMW bedient die sonnenverwöhnten Kalifornier mit dem 4er-Cabrio, das wieder ein Blech-Klappdach hat. Audi zeigt die A3-Familie, während VWs Messeauftritt mit dem E-Golf etwas dürftig ist. Porsche spielt mit dem bärenstarken 911er Turbo-Cabrio ebenfalls die Schönwetter-Karte. Nur der vor kurzem noch hochgelobte E-Auto-Bauer Tesla fehlt. Ausgerechnet beim Heimspiel in Kalifornien.

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