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Automessen geben Ausblick auf 2014

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Zwischen die vergangene IAA und den kommenden Genfer Salon passen weitere Messen. In Tokio und Los Angeles werfen die Hersteller einen Blick auf das Autojahr 2014 und darüber hinaus.

Doppelpremiere in Tokio und Los Angeles: der Porsche Macan.
Doppelpremiere in Tokio und Los Angeles: der Porsche Macan.
(Foto: SP-X)

Der Wettlauf um die Weltneuheiten ist weltumspannend. Zum Jahresende zeigen die Hersteller sowohl in Tokio als auch in Los Angeles ihre Neuheiten für das ausgehende und kommende Jahr. Vom 22. November bis 1. Dezember geht das Rennen um die Aufmerksamkeit der potenziellen Käufer in die letzte Runde des Jahres. Auch für Autointeressierte in Europa gibt es dabei spannende Neuheiten zu entdecken.

Zu den Höhepunkten beider Shows zählt der neue Porsche Macan, der in Kalifornien am Vorabend des ersten Messetages nur wenige Stunden vor seinem Tokio-Debüt die offizielle Weltpremiere feiert. Das Mittelklasse-SUV wird das neue Einstiegsmodell der Marke. Die technische Basis stammt vom Konzernbruder Audi Q5, optisch orientiert sich der Allrader jedoch deutlich am Luxus-SUV Cayenne. Auch beim Motorenangebot setzt der Porsche sich vom Audi ab: Das Leistungsband startet erst bei 180 kW/245 PS.

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Die Doppelpremiere wählen auch verschiedene andere Hersteller für ihre neusten Modelle. Von manchem sehnlichst erwartet wird die Coupé-Variante des vor sechs Monaten eingeführten Jaguar F-Type Cabrios. Die Dachlinie streckt sich im Vergleich zum Cabrio deutlich weiter Richtung Heck und nimmt so die Form des 60er-Jahre-Vorbilds E-Type auf. Die Motoren sind indes die gleichen.

Die BMW-Tochter Mini stellt die nunmehr dritte Generation ihres Kleinwagens seit der Übernahme vor und bleibt dabei dem Retro-Erfolgsrezept treu. Beim Antrieb setzt die Marke erstmals auf eigene Motoren und führt unter anderem einen 1,5-Liter-Dreizylinderbenziner mit bis zu 100 kW/136 PS ein. Auf den Markt kommt die neue Generation des Mini in der ersten Jahreshälfte 2014. Auch das leistungsstärkste Modell der neuen Mercedes S-Klasse, der S 65 AMG, debütiert auf beiden Messen. Der 6,0 Liter großen V12-Biturbobenziner kommt auf 463 kW/630 PS. Ebenso feiert auch das BMW 4er Cabrio eine zweifache Weltpremiere.

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In Tokio zählt aus deutscher Sicht das neue Mini-SUV von Honda zu den Stars. Der hochgebockte Ableger des Kleinwagens Jazz soll 2014 auch in Europa an den Start gehen. Mit den Diesel- und Hybridantrieben aus Jazz und Civic tritt er dann gegen Opel Mokka, Renault Captur und Co. an. Darüber hinaus präsentieren die Japaner in Tokio unter anderem eine Plug-in-Hybridversion des Mittelklassemodells Accord.

Bei Lexus fährt das Mittelklasse-Coupé RC vor, mit dem die Japaner im kommenden Jahr gegen BMW 4er und Audi A5 antreten wollen. Zunächst wird es in den USA und Japan angeboten, in Deutschland dürfte das Modell Ende 2014 auf den Markt kommen. Neben konventionellen Sechs- und Achtzylindermotoren wird es auch einen Hybridantrieb geben.

Nissan lässt in Tokyo dem Vernehmen nach seinen „Godzilla“ los: Die von der Motorsportabteilung Nismo getunte Version des GT-R soll etwa 600 PS haben und noch radikaler sein als das ohnehin schon rennstreckentauglich ausgelegte Standardmodell.

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