Suchen

„Autopilot“ bringt Tesla-Fahrer in Not

Autor: Christoph Seyerlein

Tesla-Fahrer berichten in den USA über Zwischenfälle mit den neuen „Autopilot“-Funktionen. Ein Video zeigt, dass der Mensch sich nicht vollends auf die Computersteuerung verlassen sollte.

Firma zum Thema

Tesla hat seinen Kunden kürzlich ein Software-Update mit Autopilot-Funktionen bereitgestellt.
Tesla hat seinen Kunden kürzlich ein Software-Update mit Autopilot-Funktionen bereitgestellt.
(Grafik: Tesla)

Ein Tesla-Fahrer konnte in den USA nur knapp einen Unfall vermeiden, als er die neuen „Autopilot“-Funktionen seines Model S testete. Er hielt den Vorfall in einem Video mit dem Titel „Tesla Autopilot tried to kill me!“ („Tesla-Autopilot hat versucht mich zu töten“) fest.

In dem Clip ist zu erkennen, wie das Auto auf einer kurvigen Strecke fährt, ohne dass der Fahrer die Hände am Lenkrad hat. Als das Model S aus einer Kurve auf einen geraden Abschnitt steuert, kommt es beinahe zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Im letzten Moment greift der Fahrer ein und kann den Unfall noch verhindern.

Tesla warnt seine Fahrer trotz der neuen Technik davor, die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Die „Autopilot“-Funktionen, beispielsweise Spurhalteassistent, Abstandregelung oder automatischer Spurwechsel, seien vor allem für den Einsatz auf geraden und übersichtlichen Straßen geeignet, wie etwa Autobahnen. Der Mensch solle auf jeden Fall immer die Kontrolle über das Auto behalten und nicht die Verantwortung für das Fahren abgeben.

Dass die Technologie noch längst nicht vollständig ausgereift ist, zeigen einige weitere Probleme, über die Tesla-Fahrer berichten. Im Netz kursiert derzeit noch ein anderes Video, in dem festgehalten ist, wie ein Model S im „Autopilot“-Modus geblitzt wird.

(ID:43677906)

Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«