Caroox Autoverkauf im Auftrag

Autor: Silvia Lulei

Der Autoverkauf in Kommission ist in Deutschland nicht populär. Pavel Krivulin will das mit Caroox ändern.

Pavel Krivulin plant ein bundesweites Netzwerk mit Caroox-Filialen.
Pavel Krivulin plant ein bundesweites Netzwerk mit Caroox-Filialen.
(Bild: Caroox)

Wer als Privatmann sein Fahrzeug verkaufen möchte, versucht häufig erst selbst einen Käufer zu finden oder gibt es bei einem Händler in Zahlung. Der Verkauf in Kommission ist in Deutschland keine gängige Praxis. Das soll sich ändern: Pavel Krivulin will mit Caroox die Verkaufskommission im Autohandel populär machen.

Der gebürtige Russe kennt dieses Geschäftsmodell aus seinem Heimatland und wundert sich seit Jahren, warum die Deutschen an dieser Stelle so zurückhaltend sind. Schließlich sei das Kommissionsgeschäft für alle Beteiligten risikolos – sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer und den Vermittler. Als solcher fungiert nämlich der Händler; in diesem Fall Pavel Krivulin. Er ist der sogenannte Kommissionär, der im Auftrag des Kommittenten (Verkäufer) dafür sorgt, möglichst rasch einen Käufer für dessen Auto zu finden. Idealerweise zu einem deutlich höheren Preis als ein Händler das Fahrzeug in Zahlung nehmen würde. Gelingt ihm das, erhält er eine Provision. Gelingt es ihm nicht, fließt auch kein Geld.

Über den Autor

 Silvia Lulei

Silvia Lulei

Fachredakteurin Kfz-Gewerbe, Vogel Communications Group