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AutoZum: Messe der kurzen Wege

Autor: Ottmar Holz

Wer kennt das nicht: Riesige internationale Fachmessen, unendliche Wegstrecken vor und in den Hallen, kaum Chancen für persönliche Gespräche. Anders präsentiert sich die „AutoZum“, die vom 16. bis zum 19. Januar 2019 im Messezentrum Salzburg stattfindet.

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Die Autozum punktet mit geballter Information und kurzen Laufwegen.
Die Autozum punktet mit geballter Information und kurzen Laufwegen.
(Bild: Holz / »kfz-betrieb«)

Am Mittwoch dem 16. Januar 2019 startet die AutoZum im Messezentrum Salzburg zu ihrem Vier-Tage-Parcours bis zum darauffolgenden Samstag. Zur 30. Fachmesse für Autowerkstatt- und Tankstelleneinrichtung, Kfz-Ersatzteile und -Zubehör, Chemische Erzeugnisse und Umwelttechnik erwartet der Veranstalter Reed Exhibitions rund 300 Aussteller, die ihre Innovationen, Systeme und Produkte für den automotiven After-Sales-Sektor präsentieren werden.

Die in ihrer Art einzigartige Fachmesse ist seit vielen Jahren weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt und gilt als interregionale Leitmesse der Branche. Die AutoZum bietet alle zwei Jahre ein umfassendes Produktangebot aus den Bereichen Autoteile, Werkstattausrüstung, Tankstellenausrüstung, Fahrzeugwäsche, Zubehör und Tuning. Darüber hinaus ist sie ein wichtiger Treffpunkt, der optimale Voraussetzungen für Geschäftsanbahnung, Kontaktpflege und Networking bietet, denn als unabhängige Plattform ist die AutoZum Drehscheibe für alle Akteure der gesamten Kfz-Branche.

Informatives Rahmenprogramm

Die Fachmesse lockt drüber hinaus mit dem internationalen Fachkongress „Vernetzte Mobilität“, der am 17. Januar stattfindet. Er richtet sich an Unternehmer und Entscheider aus dem gesamten automobilen Umfeld: Automobil- und Teilehandel, Reparaturbetriebe, Versicherungen, Leasingunternehmen, Fuhrparkmanager, Mobilitätsdienstleister, Automobilimporteure sowie die Energiewirtschaft. Die Vernetzung schafft neue Möglichkeiten, Fahrzeuge und zukunftsorientierte Mobilitätsangebote zu entwickeln. Intelligente Mobilitätslösungen sind folglich die Treiber für den Wachstumsmarkt Mobilität.

In diesem Kontext wird neben anderen bekannten Referenten beispielsweise auch Alexander Haid, Geschäftsführer des Daten- und Servicemarktplatzes „Caruso“ für den freien Kfz-Aftermarket, seine Erfahrungen zum Komplex „Vernetzte Daten & Services“ einbringen. Anmeldungen zum Fachkongress „Vernetzte Mobilität“ sind online über www.vernetzte-mobilitaet.eu möglich. In jedem Kongress-Ticket ist auch der Eintritt zur AutoZum am 17. Januar 2019 inbegriffen.

Weichenstellung für Karosseriebetriebe

Die Digitalisierung bringt Chancen und Risiken für die Karosseriebetriebe mit sich. Neben dem sich abzeichnenden Fachkräfte- und Nachwuchsmangel birgt vor allem die zunehmende Schadensteuerung durch die Versicherer und Fahrzeughersteller ein großes Herausforderungpotential für die Betriebe. Dies wird auch das Thema einer Podiumsdiskussion auf dem „A&W-Schadentag 2019“ sein (17.Januar 10:00 - 14:00 Uhr). Mit dabei sind:

  • Werner Bauer, Versicherungsverband
  • Robert Paintinger, Bundesverband der Partnerwerkstätten
  • Erik P. Papinski, Bundesinnungsmeister der Karosseriebautechniker
  • Konrad Wenz, Chefredakteur Fahrzeug+Karosserie

Die AutoZum besitzt einen direkten Autobahnanschluss an die Westautobahn A1 mit eigener Ausfahrt zur Messe, ist aber auch über Landstraßen erreichbar. Parkplätze und ein Parkhaus stehen direkt am Messegelände zur Verfügung. (Achtung: Die Zufahrt über die Autobahn ist vignettenpflichtig.)

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Über den Autor

 Ottmar Holz

Ottmar Holz

Redakteur Service und Technik