AVL und Kaspersky wollen Auto-IT sicherer machen

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Das Diagnoseunternehmen und der Sicherheitsexperte für Software haben eine Kooperationsvereinbarung für die Entwicklung im Bereich Automotive Cyber Security unterzeichnet. Profitieren soll davon die gesamte Fahrzeugindustrie.

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Vertreter von Kaspersky und AVL bei der Vertragsunterzeichnung.
Vertreter von Kaspersky und AVL bei der Vertragsunterzeichnung.
(Bild: Lydia Graggo)

Immer öfter und immer mehr kommunizieren Fahrzeuge im Bereich Diagnose, Telematik und Infotainment mit anderen Fahrzeugen bzw. Cloud-Systemen sowie mit anderen Infrastrukturen. Mit dem Datenaustausch von und zum Auto wachsen die technologischen Möglichkeiten, zugleich vergrößern sich durch diese Kanäle aber auch Angriffsflächen für Cyberattacken. Das Risiko, dass Fremde sich Zugang zur Fahrzeugelektronik verschaffen, verlangt nach der Entwicklung methodischer, organisatorischer und technischer Maßnahmen, um die Privatsphäre, die Sicherheit und finanzielle Werte zu schützen und die Funktion sämtlicher Fahrzeugeigenschaften zu gewährleisten, sind sich Kaspersky Lab und AVL Software and Functions sicher. Deshalb wollen die beiden Unternehmen künftig eng zusammenarbeiten. Eine dazu jetzt vereinbarte Kooperation hat folgende Ziele:

  • die gemeinsame Entwicklung einer Software zur Gewährleistung einer angriffssicheren Kommunikation zwischen Fahrzeugkomponenten, dem Auto und der mit ihm verbundenen Infrastruktur
  • die Harmonisierung der automobilen Entwicklung und bewährter Cybersicherheitspraktiken und -technologien
  • der Aufbau eines Trainings- und Coachingportfolios für automobile Datensicherheit

Zudem wollen die Unternehmen eine verlässliche und flexible Softwareplattform bauen, die es Fahrzeugherstellern erlaubt, eine Secure Communication Unit (SCU oder Car-Gateway) zu entwickeln und in ihre Autos zu integrieren.

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