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Batterieexperte: Die Lithium-Ionen-Batterie ist die beste Lösung

Autor: Jan Rosenow

Immer neue angebliche Wunderbatterien – jüngst die Natrium-Schwefel-Variante – versprechen viel bessere Leistungen als Lithium-Ionen-Akkus. Doch Dr. Wolfgang Haselrieder von der TU Braunschweig warnt vor übertriebenen Erwartungen.

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(Bild: Audi AG)

Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge haben in den letzten Jahren einen deutlichen Preisverfall erlebt: Der Preis für eine Kilowattstunde ist auf Zellebene bereits bei unter 100 Euro angekommen. Elektrofahrzeuge haben deshalb inzwischen bei gleichem Preis die doppelte Akkukapazität wie noch vor wenigen Jahren. Doch dieser Trend kommt nun an ein Ende.

Weitere Leistungssteigerungen sind anscheinend nur noch mit grundlegend anderen Batteriebauarten möglich: Jüngst erregte die Meldung Aufsehen, dass Forscher mit dem Lithium-Schwefel-Akku eine deutlich höhere Energiedichte verwirklicht hätten. Andere vielversprechende Bauarten sind die Festelektrolyt-(Solid-State-)Batterie und die Lithium-Luft-Kombination. Batterieexperte Dr.-Ing. Wolfgang Haselrieder, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei der Battery Labfactory Braunschweig und Forschungsgruppenleiter Batterieverfahrenstechnik an der TU Braunschweig, erklärt im Interview mit »kfz-betrieb«, was von diesen angeblichen Wunderakkus zu halten ist:

Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group