Batterielader: Stets startbereit

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Batterielader sind unscheinbare Blechkisten, die meist in Gesellschaft vieler alter Batterien unbeachtet vor sich hinbrummen. Diese Definition war jahrzehntelang gültig – bis ein schwedischer Hersteller und die aktuelle Fahrzeugtechnik das änderten.

Ctek präsentiert die gesamte Produktpalette auf Motorsportveranstaltungen mit einem auffälligen Eyecatcher.
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(Bild: Holz)

Bremsklotzwechsel fertig – Batterie tot. Diese Gefahr verdeutlichte Tony Zeal, technischer Trainer, in Cteks neuer Trainingswerkstatt mit einer simplen Amperemessung an einem neuen VW Passat. „Bei eingeschalteter Zündung belasten die zahlreichen Steuergeräte die Batterie bereits mit 30 Ampere. Dann noch die elektrischen Handbremssättel zurückstellen – das reicht nach einer dreiviertel Stunde Arbeit bereits für den Exitus der Batterie“, führt er mit der Strommesszange in der Hand aus.

Normale Batterieladegeräte sind zur Spannungserhaltung eher ungeeignet, denn die abgegebene Spannung schwankt in den verschiedenen Ladezyklen stark. Eine gleichbleibende Bordspannung ist auch die Grundvoraussetzung für eine längere elektronische Fehlersuche oder besonders für das Flashen von Steuergeräten. Bei immer mehr Werkstattdurchläufen greift der Mechaniker daher zum Stützlader, um eine leere Batterie und den damit verbundenen Mehraufwand und Zeitverlust zu verhindern.