Batterietechnik: Veränderte Ladestrategie

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Die Batterie ist Pannenursache Nummer eins – die steigende Belastung durch immer mehr Steuergeräte verringert ihre Lebensdauer trotz neuer Bauformen wie AGM oder EFB immer mehr. Mit rechtzeitigem Nachladen kann die Werkstatt helfen.

Eine gute Werkstatt prüft und lädt die Batterie des Kunden bei jedem Werkstattaufenthalt. Das vermeidet lästige Pannen und damit Kunden, die von ihrem Auto (und ihrer Servicewerkstatt) enttäuscht sind.
Eine gute Werkstatt prüft und lädt die Batterie des Kunden bei jedem Werkstattaufenthalt. Das vermeidet lästige Pannen und damit Kunden, die von ihrem Auto (und ihrer Servicewerkstatt) enttäuscht sind.
(Bild: Ralf Baumgarten/Johnson Controls)

Vor zwei, drei Fahrzeuggenerationen funktionierte eine Batterie locker acht bis zehn Jahre, doch heutzutage ist oft nach fünf Jahren schon Schluss. Dabei sind die aktuellen Batterien keineswegs schlechter als früher – doch die Einsatzbedingungen haben sich massiv verändert, weiß Christian Zenger, Leiter technische Schulungen bei Banner, Europas drittgrößtem Batteriehersteller. Die Batterien leiden unter ständiger Unterladung durch immer mehr Stop-and-go-Verkehr mit niedrigen Drehzahlen und kürzeren Motorlaufzeiten durch häufige Kurzstrecken. Der Strombedarf dagegen steigt aufgrund der Komfortelektronik und ständiger Motorstarts bei Autos mit Start-Stopp-Systemen. Die bringen noch ein weiteres, aber durchaus nicht neues Problem mit sich: die Säureschichtung.

Ergänzendes zum Thema
Sulfatierung: Bleikristall
Sulfatierung: Bleikristall