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Bauförderung: Zuschüsse sichern

| Redakteur: Norbert Rubbel

Energieeffizientes Bauen erfordert umfassendes Fachwissen, was die Inhaber von Kfz-Betrieben in der Regel nicht haben. Energieberater kennen die Maßnahmen und Fördermittel, die zu einem wirtschaftlichen Bauergebnis führen.

Wer energieeffizient baut oder sein Unternehmen saniert, kann staatliche Fördermittel in Anspruch nehmen.
Wer energieeffizient baut oder sein Unternehmen saniert, kann staatliche Fördermittel in Anspruch nehmen.
(Bild: © Stockwerk-Fotodesign - stock.adobe.com)

Nachhaltig gebaute Kfz-Betriebe verbrauchen heute bis zu 40 Prozent weniger Energie als noch vor gut zehn Jahren. Auch bei Bestandsbauten lassen sich beispielsweise durch Umrüstungen der Heizungs-, Beleuchtungs- und Druckluftanlagen bis zu 25 Prozent der Energiekosten senken. Wer neu baut oder sein bestehendes Unternehmen sanieren möchte, sollte die Hilfe von Energieberatern in Anspruch nehmen. Sie wissen, welche energieeffizienten Baumaßnahmen wirtschaftlich sinnvoll sind, und kennen die Förderprogramme des Bundes. Unternehmen wie Partslife in Neu-Isenburg und Borgers in Stadtlohn haben sich auf die Energieberatung spezialisiert.

Einsparungen beim Energieverbrauch waren zum Beispiel in der freien Werkstatt von Günter Schmid in Ulm dringend notwendig. Bereits zweimal erweiterte er sein aus dem Jahr 1940 stammendes Gebäude, weil im Laufe der Zeit alles viel zu eng wurde. Energieeffiziente Haustechniken kamen bei den Umbaumaßnahmen allerdings kaum zum Einsatz. Um nun die Energiekosten zu reduzieren, beauftragte der Betriebsinhaber die Partslife GmbH. Schließlich bezahlte er über 7.000 Euro pro Jahr für Energie. Knapp die Hälfte der Kosten könnte der Kfz-Betrieb jährlich einsparen, analysierte Partslife-Berater Frederik Haas bei seiner Bestandsaufnahme vor Ort.