BDK: „Wir sehen uns als eine Alternative“

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Silvia Lulei / Silvia Lulei

Die neue Plattform „Juhu Auto“ ist Teil der Digitalisierungsoffensive der BDK, die darauf abzielt, den Handel zu stärken. Dr. Hermann Frohnhaus, Sprecher der Geschäftsführung der BDK, spricht über den strategischen Ansatz von „Juhu Auto“.

Dr. Hermann Fronhaus.
Dr. Hermann Fronhaus.
(Bild: BDK)

Redaktion: Im November 2019 hat die BDK die Fahrzeugplattform Juhu Auto gelauncht. Weshalb eine weitere Börse auf dem deutschen Markt?

Dr. Hermann Frohnhaus: Wir haben 2014 eine Strategie aufgesetzt, die zum Ziel hat, den Handel fit für die Digitalisierung zu machen. Vor diesem Hintergrund haben wir uns einige Themen vorgenommen: einen Finanzierungsrechner, einen Fahrzeugkonfigurator, die Möglichkeit, eine Kreditvoreinschätzung auf der Website des Händlers zu machen, ein Ankaufstool und eben auch einen Marktplatz in Verbindung mit einem Händlershop, der momentan aber noch nicht verfügbar ist. Nachdem die anderen Themen abgearbeitet sind, kommen wir jetzt mit dem Marktplatz.

Nicht alle Tools, von denen Sie eben sprachen, sind in den Marktplatz integriert. Bis wann soll das der Fall sein?

Wir wollen diese Dinge miteinander verbinden, aber noch nicht zum Start. Unser Fokus liegt jetzt erst mal darauf, eine signifikante Zahl an Händlern mit einer relevanten Zahl an Standorten zu gewinnen, um eine vernünftige Abdeckung in Deutschland zu bekommen. Zudem wollen wir sicherstellen, dass die Funktionen, die wir anbieten, auch zuverlässig laufen. Es gibt ja immer Dinge, die man anpassen muss oder optimieren kann. Daran wollen wir erst mal arbeiten, bevor wir weitere Themen auf die Plattform nehmen.