Rückruf Bei der Mercedes X-Klasse könnte Öl in die Bremse gelangen

Von Niko Ganzer

Ein undichter Radialwellendichtring an der Hinterachse könnte die Leistung der Feststellbremse und womöglich auch der Betriebsbremse mindern. Etwa 7.600 Fahrzeuge sind in Deutschland registriert.

In Deutschland sind von der Aktion insgesamt 7.629 Pick-ups betroffen.
In Deutschland sind von der Aktion insgesamt 7.629 Pick-ups betroffen.
(Bild: Daimler)

Bei weltweit rund 41.000 Exemplaren der Mercedes-Benz X-Klasse könnte der Radialwellendichtring der Hinterachse undicht sein. „Öl der Hinterachse könnte über die Radnabe in die Trommelbremse der Feststellbremse gelangen“, erläuterte ein Sprecher der Konzernsparte die möglichen Folgen.

Der fällige Rückruf sieht einen Tausch des Dichtrings vor, sowie eine Prüfung des Radlagers auf Undichtigkeit. Bei Bedarf wird es ebenfalls erneuert. Diese Maßnahmen sollen eine reduzierte Bremswirkung der Feststellbremse und schlimmstenfalls auch der Betriebsbremse künftig ausschließen.

Abhilfemaßnahme dauert bis zu drei Stunden

In Deutschland steht die Aktion laut Kraftfahrt-Bundesamt für 7.629 Pick-ups aus dem Produktionszeitraum September 2017 bis März 2020 auf dem Programm. Die Richtzeit für die Abhilfemaßnahme mit dem internen Kürzel „VS4HA35FES“ ist je nach Arbeitsumfang zwischen einer und drei Stunden. Zu den Geschwistermodellen Nissan Navara und Renault Alaskan liegen bislang keine entsprechenden Behördenmeldungen vor.

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