Mobilitätsangebote Bei Kfz-Betrieben noch viel Luft nach oben

Autor Julia Mauritz

Eigene Autovermietung, ein Autoabo oder Carsharing: Weder in Service- noch in Handelsbetrieben sind diese gang und gäbe. Die jüngste Spezial-BIX-Umfrage von »kfz-betrieb« zeigt jedoch, dass viele Betriebe an entsprechenden Angeboten arbeiten.

Im einen Moment das eigene Elektroauto, im nächsten das Leihfahrrad: Nach Einschätzung von Beratern wächst der Markt für flexible Mobilität in den nächsten zehn Jahren rasant.
Im einen Moment das eigene Elektroauto, im nächsten das Leihfahrrad: Nach Einschätzung von Beratern wächst der Markt für flexible Mobilität in den nächsten zehn Jahren rasant.
(Bild: Sven Loeffler)

Ob der klassische Mietwagen, Carsharing oder Autoabos: Es gibt immer mehr Anbieter, die Kunden flexible Alternativen zum Fahrzeugbesitz bieten. Branchenexperten raten Kfz-Betrieben deswegen immer wieder, selbst entsprechende Konzepte zu entwickeln und sich vom Autohaus zum Mobilitätsanbieter zu entwickeln. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Aufschluss darüber gibt eine Spezial-BIX-Umfrage von »kfz-betrieb« und der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) aus dem Juli 2021. 100 Autohäuser und 100 Servicebetriebe wurden dafür befragt.

Das Ergebnis: Knapp 30 Prozent der Autohäuser haben bereits entsprechende Mobilitätsangebote oder planen konkret, diese einzuführen. Bei den Servicebetrieben ist das Interesse deutlich geringer: Lediglich acht Prozent können ihren Kunden ein Mobilitätsangebot machen oder führen dieses demnächst ein. 63 Prozent haben diesbezüglich keine Pläne. Bei den Autohäusern gaben in der Befragung 52 Prozent an, keine entsprechende Angebote zu planen.