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Berliner Senatorin übergibt E-Transporter an Kfz-Innung

| Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Im Rahmen eines Förderprogramms hat Berlin die Kfz-Innung der Bundeshauptstadt mit einem E-Transporter und einer Ladesäule ausgestattet. Umweltsenatorin Regine Günther und Obermeister Thomas Lundt haben beides eingeweiht.

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Die Berliner Umweltsenatorin Regine Günther lädt den an die Kfz-Innung Berlin übergebenen E-Transporter auf.
Die Berliner Umweltsenatorin Regine Günther lädt den an die Kfz-Innung Berlin übergebenen E-Transporter auf.
(Bild: Kfz-Innung)

Die Berliner Umweltsenatorin Regine Günther treibt gemeinsam mit der Kfz-Innung Berlin die Reduzierung der CO2-Emissionen in der Hauptstadt voran. Dazu hat die Senatorin nun die Kfz-Innung besucht und einen elektrischen Kleintransporter samt Ladesäule übergeben. Gemeinsam mit Obermeister Thomas Lundt und weiteren Vertretern hat Günther die Ladesäule eingeweiht und den neuen Nissan e-NV 200 geladen. Beide – Ladesäule und E-Transporter – entsprechen der neuesten Technik.

Der besondere Beitrag der Kfz-Innung zur Reduzierung der CO2-Emissionen in Berlin ergibt sich daraus, dass der Strom für die Schnellladesäule direkt von der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Innungsgebäudes kommt. Mit der Anlage produziert die Kfz-Innung 8.000 kWh im Jahr. Zudem verfügt die Innung seit vier Jahren über ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW), mit dem sie ebenfalls umweltfreundlichen Strom produziert.

Die städtische Unterstützung erfolgt im Rahmen des „Berliner Programms für nachhaltige Entwicklung“ (BENE), das im Zeitraum von 2015 bis 2020 Fördermittel für innovative Maßnahmen, Projekte und Initiativen bereitstellt, die zu einem klimaneutralen und umweltfreundlichen Berlin beitragen. BENE wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Ziel des Programms ist es, nachhaltig und gewinnbringend die Verringerung der CO2-Emissionen im gewerblichen und öffentlichen Bereich zu unterstützen, um Wirtschaftswachstum und Ressourcenschonung in Einklang zu bringen. Durch eine umweltentlastende Infrastruktur sollen der ökologische Strukturwandel beschleunigt und die Lebens- und Umweltqualität Berlins verbessert werden.

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