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Bessere Auftragslage: Leiharbeiter sollen bei VW plötzliche Personallöcher stopfen

| Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Im Zuge der Corona-Krise hatte Volkswagen viele befristete Verträge nicht verlängert. Nun stellt der Hersteller wieder hunderte Leiharbeiter ein, um die inzwischen gestiegene Nachfrage bedienen zu können. Das sorgt mancherorts für Ärger.

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Bis zu 300 neue Leiharbeiter sind bei VW nun im Einsatz.
Bis zu 300 neue Leiharbeiter sind bei VW nun im Einsatz.
(Bild: VW)

Bei Volkswagen sollen neue Zeitarbeiter personelle Lücken ausfüllen – wenige Monate, nachdem das Unternehmen viele befristete Verträge hat auslaufen lassen. Trotz Corona-Krise bessert sich die Auftragslage aktuell wieder, gleichzeitig bleiben etliche Beschäftigte aber vorsichtshalber zu Hause und melden sich krank.

Dies führt zu Engpässen in der Produktion. Sowohl bei der Nutzfahrzeug-Tochter (VWN) in Hannover als auch im Wolfsburger Stammwerk der VW-Kernmarke seien nun jeweils bis zu 300 „temporäre Arbeitskräfte“ im Einsatz, hieß es am Dienstag. Ihre Verträge sind in der Regel bis September 2021 beziehungsweise März 2021 befristet.

Ehemalige Mitarbeiter klagen gegen Volkswagen Nutzfahrzeuge

Bei den leichten Nutzfahrzeugen dürften zusätzlich etwa 50 Beschäftigte einen unbefristeten Vertrag erhalten, bis April 2021 sollen sie im Unternehmen sein. Auch die „Bild“-Zeitung berichtete darüber. VWN-Betriebsratschefin Bertina Murkovic sprach in einer internen Mitteilung an die Belegschaft von einer „sehr angespannten“ Situation – sie sei froh, bald neue Mitarbeiter vorübergehend aufnehmen zu können. Darüber hinaus begrüße sie die unbefristete Perspektive für einen Teil der Kolleginnen und Kollegen.

Einige derjenigen, deren Vertrag im Mai nicht verlängert wurde, klagen gegen VWN – auf sie will die Marke jetzt zugehen. Die Konzernzentrale erklärte: „Wir wollen die positive Kundennachfrage zeitnah bedienen.“

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