Beste Bildungsbetriebe gesucht

Bewerbungsphase für den Autoberufe-Award gestartet

| Autor: Johannes Büttner

Die drei besten Betriebe erhalten Pokale und Preisgelder.
Die drei besten Betriebe erhalten Pokale und Preisgelder. (Bild: ZDK)

Welcher Kfz-Betrieb bildet seine Mitarbeiter am besten aus und weiter? Das interessiert den Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und die Initiative „Autoberufe – Mach Deinen Weg“. Deshalb haben sie den „Autoberufe-Award 2019“ ausgeschrieben. Unterstützt werden sie dabei von den Sponsoren Fuchs, Lucas-Nülle und Nürnberger Versicherung. Medienpartner sind die offiziellen Ausbildungsmagazine »autoFACHMANN« und »autoKAUFMANN«.

„Gesucht sind Autohäuser und Kfz-Werkstätten, die sich in „besonderer und innovativer Weise um die Gewinnung, Ausbildung und Weiterentwicklung ihrer Auszubildenden und Mitarbeiter bemühen“, heißt es in der Ausschreibung. Wer schon einmal als bester Ausbildungsbetrieb in seiner Region ausgezeichnet worden ist, hat also gute Voraussetzungen, auch beim Bildungspreis des Kfz-Gewerbes erfolgreich zu sein.

Genau wie im richtigen Leben gilt: Eine gute Ausbildung ist Grundvoraussetzung für den Erfolg, doch damit allein ist es noch nicht getan. Mitarbeiter müssen sich ein Berufsleben lang weiterqualifizieren, und der Arbeitgeber sollte sie dabei unterstützen und fördern. Und zwar nicht nach dem Zufallsprinzip, sondern systematisch.

Eine erfolgreiche Personalpolitik beruht immer auf qualifizierter Aus- und Weiterbildung. Die konkrete Umsetzung sieht von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich aus. Ein großer Markenbetrieb hat womöglich ganz andere Möglichkeiten und Ziele als eine kleine freie Werkstatt, eine große Handelsgruppe ganz andere als ein kleines oder mittleres Autohaus. Um diese verschiedenen Ausgangslagen nicht über einen Kamm zu scheren, haben die Veranstalter des Wettbewerbs darauf verzichtet, einen umfangreichen Fragebogen zu entwerfen. Stattdessen sollen die Kandidaten bei ihrer Bewerbung Kreativität zeigen.

Fantasie gefragt

Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Fotos sind ebenso möglich wie Videos, Powerpoint-Präsentationen, Plakate und vieles mehr. Nur zwei Einschränkungen gibt es: Die Bewerbung muss digital erfolgen und darf nicht mehr als zwei Dateien enthalten, also zum Beispiel einen Film plus ein erklärendes Textdokument.

Der digitale Beitrag soll zeigen, warum gerade dieser Betrieb der beste mit der innovativsten Aus- und Weiterbildung und der interessantesten Personalentwicklung ist. Die Beteiligung der Auszubildenden ist dabei ausdrücklich erlaubt und erwünscht, sei es als Erzähler, Darsteller, Regisseure oder Kameraleute. Eine Agentur ist dagegen nicht notwendig, schließlich sind keine professionellen Filmproduktionen verlangt, sondern authentische und emotionale Geschichten. Die vollständigen Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.autoberufe.de/autoberufe-award.

Das fertige Werk mailen interessierte Betriebe dann an kefferpuetz@kfzgewerbe.de. Alternativ sind auch die Übermittlung über Facebook oder – bei großen Datenmengen – über WeTransfer möglich. Einsendeschluss ist am 3. September 2019.

Das Publikum entscheidet

Dann sichtet eine Jury aus Vertretern der Sponsoren und des ZDK die Bewerbungen und wählt die drei besten aus. Diese werden zum „Treffpunkt Berufsbildung“ nach Fulda eingeladen. Hier präsentieren sich die Kandidaten im Rahmen der Vorabendveranstaltung dem Publikum. Dabei werden gegebenenfalls auch eingereichte Videos gezeigt. Das Plenum entscheidet per Onlinevoting darüber, wer den ersten, zweiten und dritten Platz belegt.

Neben Ruhm und Ehre sind auch Geldpreise zu gewinnen; konkret gibt es 1.500 Euro für den ersten, 1.250 Euro für den zweiten und 1.000 Euro für den dritten Rang.

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