Bestseller im Juli: VW muss sich nur in einem Segment geschlagen geben

Deutsche Modelle dominieren

| Autor: Christoph Seyerlein

Mit dem T-Roc hat VW mittlerweile auch im SUV-Segment ein heißes Eisen im Feuer.
Mit dem T-Roc hat VW mittlerweile auch im SUV-Segment ein heißes Eisen im Feuer. (Bild: VW)

Im Vergleich zum Juni gab es in der Bestseller-Liste des Kraftfahrt-Bundesamts im Juli drei neue Segment-Sieger. In der Klasse der Minis löste der VW Up den Fiat 500 ab, in der oberen Mittelklasse musste der BMW 5er für den Audi A6 den Spitzenplatz räumen und das meistverkaufte SUV war diesmal der VW T-Roc, nachdem im Vormonat noch der Ford Kuga ganz oben gestanden hatte.

Durch das Vorpreschen des T-Roc dominierte der Konzern im Juli damit jedes Segment, in dem die Wolfsburger derzeit mit einem Modell antreten – mit einer Ausnahme: Bei den Wohnmobil-Aufbauten musste sich der Transporter dem Fiat Ducato geschlagen geben. Alle Klassensieger im Juli zeigt folgende Bildergalerie.

Ein Blick auf die Volumen der einzelnen Segmente zeigt, dass die SUVs weiter mit großen Schritten dazugewinnen. Mit 57.647 Einheiten wurden aus dieser Fahrzeugklasse satte 38,6 Prozent mehr Autos neu zugelassen als im Juli 2017. Der Marktanteil lag bei 18,1 Prozent. Damit rücken die SUVs immer näher an die seit Jahren dominierende Kompaktklasse heran, die im Juli auf 21,2 Prozent Marktanteil kam.

Zählt man die artverwandten Geländewagen mit ihren 9,3 Prozent Marktanteil noch zu den SUVs dazu, liegen die beiden Segmente zusammen mit 27,4 Prozent inzwischen deutlich an der Spitze.

Die größten Zuwächse in einem allgemein boomenden deutschen Automarkt gab es im Juli in der Oberklasse (+49,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat), die stärksten Einbußen setzte es für Mini-Vans (-27,7 %).

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