Bestseller im März: Zwei Marken erwehren sich der Volkswagen-Dominanz

Drei Wechsel bei den Klassensiegern

| Autor: Christoph Seyerlein

Der VW T-Roc war das meistverkaufte SUV im März.
Der VW T-Roc war das meistverkaufte SUV im März. (Bild: VW)

An der Spitze der einzelnen Fahrzeugsegmente in Deutschland hat es im März im Vergleich zum Februar drei Wechsel gegeben. Nachdem die Mercedes-E-Klasse dem Passat im Monat zuvor noch dessen traditionell fest gebuchten Top-Platz in der Mittelklasse abgeluchst hatte, kehrte der VW nun wieder auf den Thron zurück.

Umgekehrt lief es im Sportwagen-Segment: Dort holte sich mit dem E-Klasse-Coupé ein Mercedes-Modell den Spitzenplatz, nachdem im Februar mit dem Audi TT noch ein Auto aus dem Volkswagen-Konzern ganz vorne gelegen hatte. Einen Mercedes-internen Führungswechsel gab es in der Oberklasse: Hier war die S-Klasse im März das meistverkaufte Auto, nachdem im Februar noch der CLS jenen Erfolg für sich hatte verbuchen können. Alle Segment-Bestseller im März zeigt folgende Bildergalerie:

Insgesamt dominierten aber auch im März wieder Fahrzeuge aus dem Volkswagen-Konzern. Sie machten 8 der 13 Klassensiege unter sich aus. Lediglich Mercedes (S-Klasse, E-Klasse-Coupé und B-Klasse) und Fiat (500 und Ducato) konnten dem Wolfsburger Giganten Spitzenplätze streitig machen.

Im Hinblick auf die einzelnen Segmente zeigte sich auch im März einmal mehr, dass SUVs weiter im Trend liegen. Die Hochbeiner kamen auf einen Marktanteil von 20,2 Prozent. Nach den Geländewagen (+14,9 %) waren sie zudem die am stärksten wachsende Fahrzeugklasse (+6,9 %). Außerdem waren noch Minis (+4,3 %), Utilities (+6,5 %) und Wohnmobile (+0,2 %) mehr gefragt als im Vorjahresmonat.

Kompaktklasse nur noch minimal vorne

Alle weiteren Segmente mussten dagegen Rückgänge hinnehmen. Besonders stark fielen diese in der Oberklasse (-25,7 %) und bei den Großraum-Vans (-17,3 %) aus. Die Kompaktklasse war zwar auch im März mit 20,9 Prozent noch das größte Einzelsegment, lang dürfte sie diesen Status gegen die SUVs aber nicht mehr verteidigen können. Im Vergleich zum März 2018 büßten die Kompakten 7,5 Prozent ein.

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