Bestseller: Sechs Führungswechsel zum Jahresende

Autor: Christoph Seyerlein

In den einzelnen Auto-Segmenten gab es zum Jahresende noch einmal viel Bewegung. Gleich in sechs Fahrzeug-Klassen war im Dezember ein anderes Modell der Bestseller als noch im November.

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Der Renault Scenic konnte im Segment der Mini-Vans im Dezember erstmals nach mehreren Monaten die Mercedes B-Klasse von der Spitze verdrängen.
Der Renault Scenic konnte im Segment der Mini-Vans im Dezember erstmals nach mehreren Monaten die Mercedes B-Klasse von der Spitze verdrängen.
(Bild: Renault)

War die Bestseller-Liste in den einzelnen Fahrzeugsegmenten im Laufe des Jahres 2017 öfter einmal ein Wettstreit zwischen VW und Mercedes mit insgesamt recht wenig Bewegung, zeigte sich im Dezember ein anderes Bild. Gleich sechs Wechsel an der Spitze verzeichnete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im Vergleich zum November.

Im Mini-Segment löste der Smart Fortwo den VW Up ab. Bei den Kleinwagen hatte im November noch der Ford Fiesta ganz vorne gelegen, im Dezember setzte sich nun der Mini an die Spitze. Auch in der oberen Mittelklasse gab es einen Wechsel: Statt der E-Klasse von Mercedes war der BMW 5er der Bestseller. Meistverkauftes SUV war im Dezember der Ford Kuga, der damit die Nachfolge des Mercedes GLK/GLC antrat. Genau umgekehrt das Bild bei den Sportwagen: Dort überflügelte mit dem E-Klasse Coupé ein Mercedes-Modell mit dem Mustang ein Auto aus dem Hause Ford. Und schließlich durchbrach bei den Mini-Vans der Renault Scenic die mehrmonatige Dominanz der Mercedes-Benz B-Klasse. Alle Auto-Bestseller aus dem Dezember 2017 finden Sie in folgender Bildergalerie:

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Absoluter Bestseller war im Dezember wie immer der VW Golf mit 16.935 Einheiten. Im Gesamtjahr 2017 gingen mit 228.227 neuen Golf-Modellen jedoch 3,3 Prozent weniger Kult-Wolfsburger an Kunden als noch im Jahr 2016.

Von den einzelnen Segmenten entwickelten sich im Dezember folgende im Vergleich zum Vorjahressegment positiv: Kleinwagen (+2,3 %), obere Mittelklasse (+13,9 %), Oberklasse (+4,9 %), SUVs (+12,2 %), Großraum-Vans (+14,4 %), Utilities (+0,2 %) und Wohnmobile (+30,1 %). Rückgänge gab es dagegen bei den Minis (-9,0 %), in der Kompaktklasse (-5,4 %), in der Mittelklasse (-8,3 %), bei den Geländewagen (-6,2 %), bei den Sportwagen (-7,0 %) und bei den Mini-Vans (-21,5 %).

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Entwicklungsredakteur