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Besucher der Retro Classics kaufen kräftig ein

| Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Auf der Stuttgarter Oldtimermesse wird nicht nur in Erinnerungen geschwelgt, es wird auch gehandelt. Laut dem Messeveranstalter wechselten zahlreiche Oldtimer – auch in der Preisklasse über 100.000 Euro – den Besitzer.

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(Bild: Messe Stuttgart)

Die Oldtimermesse Retro Classics in Stuttgart ist nach Einschätzung der Messemacher zufriedenstellend verlaufen. Die Messe habe sich „auf hohem Niveau weiterentwickelt, ohne elitär zu werden“, sagte Karl Ulrich Herrmann, geschäftsführender Gesellschafter der Retro Messen GmbH, zum Abschluss der Schau am Sonntag. Die Zahl der Besucher sei um zwei Prozent auf gut 90.000 gestiegen, hieß es auf Nachfrage von »kfz-betrieb«.

Die Messe könne auf ein „stabiles Wachstum“ und eine „hohe Zufriedenheit“ bei Kunden und Ausstellern zurückblicken. Als Beleg führt er gute Noten für die Messe bei einer Umfrage an. Demnach sei für 84 Prozent der Besucher das Angebot so gut wie vollständig, und 91 Prozent wollen die Messe weiterempfehlen.

Retro Classics: Anschauen und kaufen

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Neben der Fahrzeugverkaufsbörse und dem Bereich US-Cars waren auch der Teilemarkt und die BMW-Sonderschau gut besucht. 37 Prozent der mehr als 1.000 repräsentativ befragten Besucher gaben an, bereits etwas gekauft oder bestellt zu haben. Sieben Prozent investierten mehr als 100.000 Euro, zwölf Prozent nahmen mehr als 10 000 Euro in die Hand. Die durchschnittliche Verweildauer der Besucher auf dem Messegelände lag laut der Messebetreiber bei 5,4 Stunden.

Ausgewählte Reaktionen der Aussteller bestätigen das rege Interesse des Messepublikums. Matthias Rohde vom BMW-Autohaus Entenmann hatte regen Zulauf an seinem Messestand registriert. „Das Publikum war hochwertig, die Nachfrage groß, Verkauf und Reservierung liefen ebenfalls gut“, berichtete er. Ähnlich Günther Irmscher, Geschäftsführer der Individual GmbH: „Unsere Besucher zeigten sich sehr kompetent, interessiert, offen und durchaus kaufwillig.“ Und Thomas Hähnel, Verkaufsleiter von Lorinser Classic, hatte „schon am zweiten Tag die Hälfte unserer Fahrzeuge verkauft“.

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