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Betriebliche Altersvorsorge: Heute an morgen denken

Autor / Redakteur: Andreas Eschen / Joachim von Maltzan

Die Rentenfrage beschäftigt viele Menschen. Neben der staatlichen Rente gibt es weitere Standbeine für eine auskömmliche Rente. Darüber können Unternehmen für eine bessere Mitarbeiterbindung sorgen und gleichzeitig Sozialabgaben sparen.

Die Altersvorsorge muss heute auf verschiedenen Standbeinen ruhen.
Die Altersvorsorge muss heute auf verschiedenen Standbeinen ruhen.
(Bild: © Butch - Stock.adobe.com)

Noch vor wenigen Jahren schien das Thema Alterssicherung kaum in den Köpfen der Arbeitnehmer verankert zu sein. Mittlerweile ist es aber zum Brennpunktthema in diversen Unternehmen geworden. Ein Grund dafür liegt in der aktuellen Rentenentwicklung. Denn diese wird hinter der Lohnentwicklung zurückbleiben, das Rentenniveau sinkt – bis 2030 auf nur noch 43 Prozent. Das führt zu einem Umdenken bei den Arbeitnehmern. So gaben 74 Prozent der befragten Mitarbeiter einer repräsentativen Umfrage von Willis Tower Watson aus dem Jahr 2018 an, dass es wichtig für sie ist, wenn ihr Arbeitgeber sie bei der Altersvorsorge unterstützt. Dies bestätigt: Betriebliche Altersvorsorge ist branchenübergreifend in vielen Unternehmen auf dem Vormarsch, unabhängig von deren Größe.

Doch auch wenn das Bewusstsein vorhanden ist: Oftmals hapert es an der Umsetzung im Unternehmen. Denn die Thematik ist umfassend. Daher schaffen es nur wenige der Menschen, die in den Betrieben dafür zuständig sind, sich neben den eigentlichen beruflichen Aufgaben die notwendigen Informationen zur betrieblichen Altersvorsorge zu verschaffen. Was in größeren Unternehmen im Aufgabenbereich der Personalabteilungen liegt, übernimmt in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) oftmals die Geschäftsführung selbst. Fehlt dieser die Zeit dafür, sind Arbeitgeber sowie -nehmer häufig unsicher, was die Einführung und das weitere Vorgehen hinsichtlich der bAV betrifft.