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Bildungsoffensive beim Thema E-Mobilität

| Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Damit die Nachwuchs- und Fachkräfte der Kfz-Betriebe beim Thema E-Mobilität auf dem aktuellen Stand sind, baut die Kfz-Innung Berlin ihr entsprechendes Bildungsangebot aus.

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Thomas Lundt, Obermeister der Kfz-Innung Berlin.
Thomas Lundt, Obermeister der Kfz-Innung Berlin.
(Foto: Zietz)

Experten der Kfz-Innung Berlin arbeiten derzeit an neuen Bildungsangeboten für Fach- und Nachwuchskräfte im Bereich der Elektromobilität. Im Rahmen der „Schaufenster Elektromobilität“, von denen es bundesweit vier Projekte gibt, engagiert sich die Kfz-Innung beim Schaufenster in Berlin-Brandenburg.

Bis Oktober 2015 sollen entsprechende Lösungen zur Vermittlung von Fachwissen entwickelt werden. Gemeinsam mit der Zweiradinnung Berlin und dem Landesinnungsverband Elektro arbeitet die Innung Vorschläge aus. „Das Aus- und Weiterbildungskonzept soll entwickelt und auch erprobt werden“, steckt Kfz-Innungsgeschäftsführer Dieter Rau den Rahmen ab.

Zudem will die Kfz-Innung ein internationales Netzwerk zur beruflichen Qualifikation bei Elektrofahrzeugen aufbauen. Dabei geht der Blick auch nach China, wo die Branche nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen E-Bikes bereits einen Schritt weiter ist. Auch Vertreter anderer Berufe, die mit Elektrofahrzeugen in Kontakt kommen – Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste – sollen eingebunden werden.

Für die neuen Bildungsaufgaben kann die Kfz-Innung auf eine langjährige Expertise zurückgreifen. Derzeit bilden die Mitgliedsbetriebe der Kfz-Innung 1.909 Auszubildende über alle Lehrjahre aus. „Das ist ein toller Erfolg“, lobte Obermeister Thomas Lundt das Engagement der Unternehmen. Allerdings bekommen die Betriebe in der Hauptstadt auch zunehmend den allgemeinen Wettbewerb um geeignete Nachwuchskräfte zu spüren. Wie in anderen Städten und Regionen auch, wird es für die Betriebe immer schwieriger, qualifizierte Jugendliche für einen Ausbildungsplatz zu finden.

Um Jugendliche für eine Ausbildung im Kfz-Gewerbe zu gewinnen, pflegt die Kfz-Innung enge Kontakte zu allgemeinbildenden Schulen in der Hauptstadt. Dadurch sollen Schülerinnen und Schüler möglichst frühzeitig für die Branche begeistert werden.

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