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Bildungspolitiker Martin Güll besucht Kfz-Innung München

| Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Hoher Besuch bei der Kfz-Innung München-Oberbayern: Landtagsabgeordneter Martin Güll hat sich im Bildungszentrum der Kfz-Innung über die Aus- und Weiterbildung in der Branche informiert. Dabei bekam er viel zu sehen.

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Kfz-Innung München-Oberbayern empfängt Bildungsexperten: Landtagsabgeordneter Martin Güll (li.) und Obermeiser Richard Wagner.
Kfz-Innung München-Oberbayern empfängt Bildungsexperten: Landtagsabgeordneter Martin Güll (li.) und Obermeiser Richard Wagner.
(Bild: Kfz-Innung)

Das Kfz-Gewerbe ist in vielen Bereichen der beruflichen Ausbildung Vorreiter. Das nutzte der Landtagsabgeordnete Martin Güll und besuchte die Kfz-Innung München-Oberbayern. Der Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kultus habe sich ausführlich über Themen der Aus- und Weiterbildung im Kfz-Gewerbe informiert, teilte die Kfz-Innung mit. Man werde das Gespräch fortsetzen und im Interesse der Berufsausbildung weiterhin in regelmäßigem Austausch bleiben.

Die Ausbildung berufsschulpflichtiger Asylbewerber und Flüchtlinge stelle eine neue Herausforderung sowohl für die bayerischen Berufsschulen als auch für die Unternehmen im Handwerk dar, sagte der Berufsbildungsreferent der Kfz-Innung, Johannes Lock. Asylbewerber und Flüchtlinge seien eine heterogene Gruppe, die besonderen Rahmenbedingungen unterläge und in der betrieblichen Ausbildung – gerade im Bereich der Sprachförderung – besondere Bedürfnisse habe.

Informativer Austausch: (v.li.) Klaus Epple (Leiter Bildungszentrum), Johannes Lock (Berufsbildungsreferent), Martin Güll (MdL), Richard Wagner (Obermeister), Mario Lössl und Peter Kathan (beide stv. Obermeister).
Informativer Austausch: (v.li.) Klaus Epple (Leiter Bildungszentrum), Johannes Lock (Berufsbildungsreferent), Martin Güll (MdL), Richard Wagner (Obermeister), Mario Lössl und Peter Kathan (beide stv. Obermeister).
(Bild: Kfz-Innung)

Bildungsexperte Güll und die Innungsvertreter waren sich über die enorme Bedeutung der überbetrieblichen Ausbildung im Handwerk für die mittelständischen Kfz-Betriebe einig. Es gelte, die betriebliche Ausbildung weiter zu stärken.

Gesprochen wurde auch über die sich im Kfz-Handwerk bereits bewährte „gestreckte Gesellenprüfung“, die aus zwei zeitlich getrennten Teilen besteht. Das erreichte Ergebnis des Gesellenprüfungsteils 1 fließt mit einer Gewichtung von 35 Prozent in das Gesamtergebnis der Abschlussprüfung ein.

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