BMW 6er Gran Coupé: Elegante Ableitung

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BMW bietet für das 6er Gran Coupé drei Motoren an. Einstiegsmodell ist der 640i mit einem 3.0-Liter-Reihensechszylinder, der mit einem Turbolader auf 235 kW/320 PS kommt. Alternativ dazu gibt es den 640d mit einem 230 kW/313 PS-Reihensechszylinder-Turbodiesel mit zwei Turboladern. Spitzenmodell ist bis auf weiteres der 650i mit einem 4,4-Liter-V8-Biturbo, der in der neuen Limousine erstmals 330 kW/450 PS leistet. Ihn gibt es auch mit Allradantrieb - dann ist übrigens eine hydraulische Servolenkung an Bord, die das Lenkverhalten verbessern dürfte, aber mehr Energie verzehrt.

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Für die Kraftübertragung sorgt in allen Fällen eine sehr schnell schaltende ZF-Achtgang-Automatik. Die manuellen Eingriffe erfolgen entweder mit Schaltpaddeln oder per Wählhebel auf der Mittelkonsole. Dass BMW hier der Logik von Rennwagen folgt und das Hochschalten mit Ziehen, das Herunterschalten hingegen mit Wegstoßen des Hebels initiiert, registrieren sportliche Fahrer dankbar.

Mit allen Motoren erreicht das 6er Gran Coupé hervorragende Fahrleistungen. Beide Sechszylinder erreichen die 100-km/h-Marke nach 5,4 Sekunden, der 650i schafft es in 4,6 Sekunden, mit Allradantrieb sogar in 4,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist grundsätzlich bei 250 km/h abgeregelt. Unterschiede gibt es beim Verbrauch, der im Zyklus zwischen 5,7 Litern beim Diesel und 9,2 Litern beim 650i xDrive rangiert. Erfahrungsgemäß dürften die Benziner den Normverbrauch in der Praxis deutlich überbieten.

Eigenständig ist natürlich auch das Klangbild. Hier dürfte der im Herbst kommende Achtzylinder stark punkten; der Sechszylinder-Benziner klingt nicht mehr ganz so seidig wie die Vorläuferaggregate, so dass der Schritt zum vernünftigeren Diesel leichter fallen dürfte.

Preis startet bei 79.500 Euro

Vernunft allerdings ist ohnehin nicht das entscheidende Kaufmotiv bei dieser zwischen 79.500 und 96.000 Euro teuren Limousine, die schon in der leistungsschwächsten Stufe mit einigen Extras locker die 100.000-Euro-Schwelle überschreitet. Die Konkurrenz setzt sich zusammen aus Audi A7 und Mercedes-Benz CLS, dem Porsche Panamera und den coupéhaften Jaguar-Limousinen XF und XJ. BMW betrachtet sogar den Aston Martin Rapide als Rivalen - ein Hinweis darauf, in welche preislichen Gefilde sich der neue Viertürer aus Dingolfing transportieren lässt.

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