BMW-Absatz legt im November zu

SUVs treiben Verkäufe am stärksten

| Autor: Andreas Wehner

Vom im Frühjahr gestarteten X2 hat BMW inzwischen knapp 60.000 EInheiten verkauft.
Vom im Frühjahr gestarteten X2 hat BMW inzwischen knapp 60.000 EInheiten verkauft. (Bild: BMW)

BMW fährt dem Konkurrenten Mercedes beim Absatz auch im November hinterher, hat den Abstand aber etwas verkürzt. Wie der Münchner Autobauer am Donnerstag mitteilte, stiegen die Verkäufe der Kernmarke im vergangenen Monat im Vergleich zum November 2017 um 1,6 Prozent auf 189.281 Fahrzeuge. „Unsere klare Priorität in einem volatilen Markt ist profitables Wachstum“, sagte BMW-Vertriebschef Pieter Nota.

Mercedes verkaufte im November mit 198.545 Einheiten 1,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der dritte deutsche Premiumhersteller Audi ist dagegen aufgrund der Probleme mit der WLTP-Umstellung mit 132.650 Auslieferungen und einem Minus von 16,7 Prozent weiter abgerutscht.

Nach elf Monaten steht bei BMW mit 1,927 Millionen Pkw ein Absatzplus von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in der Bilanz. Bei Mercedes sind es 2,104 Millionen Autos, Audi lieferte von Januar bis November 1,658 Millionen Fahrzeuge aus.

Der BMW-Konzern insgesamt steigerte seinen Absatz im November um 0,8 Prozent. Inklusive der Marken Mini und Rolls-Royce verkauften die Münchner 222.462 Fahrzeuge. Im bisherigen Jahresverlauf waren es 2,258 Millionen Einheiten. Dabei musste die Marke Mini ein Minus hinnehmen. Per November lieferte das Fabrikat mit 328.099 Pkw 1,8 Prozent weniger aus als im Vorjahreszeitraum.

Das konzernweite Plus wird von allen drei großen Vertriebsregionen getragen. Allerdings betrug der Zuwachs in Europa nur 0,1 Prozent. In Amerika stiegen die Verkäufe um 0,3 Prozent, in Asien legten die Auslieferungen um 2,2 Prozent zu.

Wesentliche Absatztreiber für BMW waren nach Angaben des Herstellers die SUV-Modelle, allen voran X2, X3 und X5. Die Vorbestellungen für den auf der Autoshow in Los Angeles präsentierten X7 übertreffen die Erwartungen des Autobauers.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45654384 / Wirtschaft)

Plus-Fachartikel

Nutzfahrzeugwerkstatt: Mit vereinten Kräften

Nutzfahrzeugwerkstatt: Mit vereinten Kräften

Das Truckcenter Schüttorfer Kreuz ist aus der Kooperation dreier Einzelunternehmen entstanden und vereint eine markenunabhängige Nfz-Werkstatt und eine Vertragswerkstatt für diverse Fabrikate unter einem Dach. Dabei war alles ganz anders geplant. lesen

Autohaus Jakob: Dodge und Ram wagen

Autohaus Jakob: Dodge und Ram wagen

Mit Nissan und Jeep haben Peter Jakob und sein Sohn Benjamin zwei Marken an Bord, die das Familienunternehmen derzeit stark herausfordern. Als wäre das nicht schon genug, vermarktet das Autohaus seit Kurzem auch noch Dodge und Ram. lesen