BMW-Bank stärkt Marktposition

Redakteur: Gerd Steiler

Der Finanzdienstleister BMW-Leasing wird Teil der BMW-Bank GmbH. Der Münchner Hersteller sieht die Verschmelzung „als wichtigen Schritt für den weiteren Ausbau der BMW-Bank zum europaweit tätigen Kreditinstitut“.

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Der Finanzdienstleister BMW-Leasing ist seit 19. August Teil der BMW-Bank GmbH. Der weiß-blaue Premiumhersteller sieht die Verschmelzung seiner beiden Finanzsparten „als wichtigen Schritt für den weiteren Ausbau der BMW-Bank zum europaweit tätigen Kreditinstitut“, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. Durch die Fusion erhöhe sich die Bilanzsumme der Bank auf rund 19 Milliarden Euro.

„Zur umfassenden Risikoabsicherung für BMW Group Financial Services treiben wir den Ausbau der BMW-Bank konsequent voran“, sagt BMW-Bank-Chef Hans-Jürgen Cohrs. Die BMW-Finanzdienstleistungsgesellschaften in Spanien, Portugal und Italien (2010) wurden bereits früher der BMW-Bank angegliedert. Die Integration beider Sparten in weiteren europäischen Ländern werde derzeit geürügft, heißt es. „Mit dem Ausbau zu einer europäischen Gesellschaft schaffen wir die Voraussetzungen, unsere Flexibilität im Liquiditätsmanagement deutlich zu erhöhen und das Einlagengeschäft als zusätzliche Refinanzierungsquelle zu stärken“, so Cohrs weiter.

Die BMW-Bank wurde im Mai 1971 gegründet und hat sich in den vergangenen 40 Jahren zu einer der führenden Automobilbanken in Europa entwickelt. Als Teil der BMW Group Financial Services betreut die Herstellerbank rund eine Millionen Leasing- und Finanzierungsverträge. Die BMW-Bank beschäftigt über 1.000 Mitarbeiter und ist europaweit in vier Ländern vertreten: Deutschland, Italien, Spanien und Portugal. Sie hat eine Bilanzsumme von rund 19 Milliarden Euro und einen Einlagenbestand von etwa 6,7 Milliarden Euro.

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