BMW bekommt neuen Entwicklungsvorstand

Autor / Redakteur: dpa / Viktoria Hahn

BMWs Vorstandsumbau geht in die nächste Runde. Der derzeitige Entwicklungschef Klaus Fröhlich verlängert seinen Vertrag nicht und geht in den Ruhestand. Sein Nachfolger steht bereits fest.

Frank Weber wird ab 1. Juli Mitglied des BMW-Vorstands.
Frank Weber wird ab 1. Juli Mitglied des BMW-Vorstands.
(Bild: BMW)

Der Vorstandsumbau beim Autobauer BMW geht weiter. Der derzeitige Entwicklungschef Klaus Fröhlich gehe mit Vollendung des 60. Lebensjahres in den Ruhestand, Anfang Juli übernehme der 53-jährige Frank Weber das Ressort, beschloss der Dax-Konzern am Donnerstag in seiner Aufsichtsratssitzung. Weber ist bisher in der Entwicklung für die großen Baureihen wie den 7er-BMW zuständig.

Aufsichtsratschef Norbert Reithofer sprach laut Mitteilung von einem „sehr kompetenten Nachfolger“ für Fröhlich. Zuvor hatte das „Manager-Magazin“ über die Personalie berichtet.

Fröhlich erreicht mit seinem Geburtstag im Juni die ungeschriebene Altersgrenze für BMW-Vorstände. Er ist seit Dezember 2014 Mitglied des Vorstands und galt vor der Berufung von Oliver Zipse zum Konzernchef im August ebenfalls als Kandidat für die Nachfolge von dessen Vorgänger Harald Krüger. Fröhlich trieb zuletzt unter anderem die Forschung am autonomen Fahren voran und schloss dazu mit dem Erzrivalen Daimler ein Bündnis für die gemeinsame Entwicklung.

Nach dem Wechsel aus dem Produktionsressort an die Konzernspitze hatte Zipse im Vorstand bereits die Posten für Produktion und Personal neu besetzt. Ilka Horstmeier wurde zur neuen Personalchefin berufen, Milan Nedeljkovic zum neuen Produktionsvorstand. Beide sind wie auch Zipse und Weber Eigengewächse. Bei BMW hat eine Neubesetzung vakanter Stellen mit Leuten aus dem eigenen Hause Tradition.

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