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BMW legt beim Absatz gegen den Trend zu

| Autor: Andreas Wehner

Der Münchner Autobauer hat im April mehr Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. Zu verdanken ist das Ergebnis vor allem dem deutlichen Plus auf dem insgesamt aktuell sehr schwierigen chinesischen Markt. Doch auf auf anderen großen Märkten war der BMW-Konzern erfolgreich.

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Der BMW X7 läuft besser als erwartet.
Der BMW X7 läuft besser als erwartet.
(Bild: BMW)

BMW hat im April anders als Audi und Mercedes mehr Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. 171.154 ausgelieferte Pkw der Kernmarke BMW entsprachen einem Plus von 2,3 Prozent im Vergleich zum April 2018. Damit haben die Münchner den Abstand auf den Stuttgarter Konkurrenten Daimler verkürzt, der im vergangenen Monat mit 181.936 Autos 5,5 Prozent weniger ausgeliefert hatte als im Vorjahreszeitraum. Nach vier Monaten liegt Mercedes mit 742.809 Auslieferungen etwas mehr als 40.000 Einheiten vor BMW mit 690.469. Audi liegt mit 587.550 verkauften Fahrzeugen von Januar bis April mit deutlichem Abstand auf Rang drei.

Über alle Konzernmarken hinweg legte BMW im April um 0,7 Prozent auf 196.179 Einheiten zu. Mit 24.623 Auslieferungen schrumpfte der Mini-Absatz im vergangenen Monat um 9,9 Prozent. Einer der Gründe war die Produktionspause, die die britische Tochter aufgrund des ursprünglich geplanten Brexits vom Sommer in den April verlegt hatte.

Gegen den Markttrend konnte der BMW-Konzern beim Absatz in mehreren wichtigen Märkten zulegen. So stiegen die Verkäufe in China im April um 18,2 Prozent, sodass in Asien insgesamt ein Plus von 6,6 Prozent in der Bilanz stand. Auch in Deutschland (+11,1 %) und Großbritannien (+2,4 %) gingen die Verkäufe nach oben. Dennoch verzeichnete der Autobauer in der gesamten Vertriebsregion Europa ein Minus von 2,5 Prozent. Auch in den USA gingen die Verkäufe zurück, sodass in der Region Amerika ein Minus von 2,1 Prozent zu Buche stand.

„Die in einem herausfordernden Umfeld erzielte positive Absatzentwicklung zeigt, dass wir mit unseren aktuellen Modelleinführungen neue Kunden für unsere Kernmarke gewinnen“, sagte BMW-Vertriebsvorstand Pieter Nota. Die Nachfrage des BMW X7 übertreffe die Erwartungen, die Markteinführung des neuen 3er verlaufe nach Plan. „Wir liegen damit auf Kurs, 2019 wie geplant unseren Absatz zu steigern.“

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«