BMW schiebt „Drive-Now“ an

Redakteur: Christoph Baeuchle

Der Münchner Autobauer geht mit dem Car-Sharing-Konzept „Drive Now“ an den Start. Dies ist zugleich ein Test für die Einführung der BMW-Elektroautos.

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Der Münchner Autobauer BMW schiebt sein Car-Sharing-Projekt „Drive-Now“ an: Ab 9. Juni stehen in München 300 Mini und 1er BMW bereit, die zu einem Minutenpreis von 29 Cent genutzt werden können. Als nächsten Schritt wollen die beiden Projektpartner BMW und Sixt das Konzept in Berlin einführen. Ursprünglich war der Start bereits für April geplant.

Der Automobilhersteller bietet Drive-Now unter der neuen Submarke „BMW i“ an, unter der BMW auch seine Elektroautos fertigt. „Die Submarke ist auch eine Möglichkeit, um neue Dienstleistungen und Vertriebswege anzubieten“, erläuterte Ulrich Kranz, Chef von „BMW i“, beim Dritten Deutschen Elektro-Mobil Kongress am Mittwoch in Bonn.

Auf den konkreten Vertriebsweg der Elektroautos „i 3“ und „i 8“, die 2013 auf den Markt kommen, wollte Kranz noch nicht eingehen. „Car-Sharing ist auch für Elektroautos eine Möglichkeit“ bekräftigte Kranz gegenüber »kfz-betrieb ONLINE«. Ein reines Leasing, wie es Peugeot für sein E-Auto Ion anbietet, schloss Kranz mit Verweis auf die Kunden des Premiumherstellers aus.

BMW springt mit seinem Car-Sharing-Angebot auf einen allgemeinen Trend der Hersteller auf. Daimler war mit Car-2-Go Vorreiter bei der Nutzung neuer Konzepte, Volkswagen prüft derzeit die Chancen in Hannover. Zudem testen die beiden französischen Hersteller Peugeot (Mu) und Citroën (Multicity) Mobilitätskonzepte.

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