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BMW startet dank China mit kleinem Verkaufsplus ins Jahr

| Autor: Andreas Wehner

Ein starkes Geschäft im Reich der Mitte hat den Münchnern im Januar ein leichtes Absatzwachstum beschert. Auch für das Gesamtjahr erwartet der Autobauer ein Plus. Aufgrund des Modellwechsels beim 3er dürfte es im ersten Quartal jedoch langsamer gehen.

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Der neue BMW 3er startet im Frühjahr 2019.
Der neue BMW 3er startet im Frühjahr 2019.
(Bild: BMW)

Mit einem leichten Absatzplus ist BMW ins Jahr gestartet. Die weltweiten Verkäufe des Münchner Autokonzerns legten im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,5 Prozent zu. Insgesamt lieferte das Unternehmen 170.463 Einheiten der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce aus. „Es ist uns gelungen, unseren Absatz im Januar zu steigern, trotz der herausfordernden Marktbedingungen rund um den Globus“, sagte BMW-Vertriebschef Pieter Nota.

Die Kernmarke BMW verbuchte mit 149.616 Auslieferungen im Januar sogar einen Rekord für diesen Monat. Anders als bei den Konkurrenten Mercedes und Audi ist der Absatz bei BMW gewachsen – wenn auch nur um 0,8 Prozent. Allerdings liegt Mercedes mit 180.539 Einheiten nach absoluten Zahlen klar vorne. Audi verkaufte im Januar 144.650 Pkw. Die Marke Mini war rückläufig. 20.575 Auslieferungen bedeuteten ein Minus von 1,7 Prozent.

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Für den BMW-Konzern lief es markenübergreifend vor allem in China gut. Dort steigerte der Autobauer seine Verkäufe um 15,5 Prozent auf 63.135 Einheiten. Damit hatte der Absatz des Autobauers in China im Januar fast das Volumen des gesamten europäischen Markts erreicht. Dafür verantwortlich ist laut BMW die jetzt voll verfügbare 5er-Reihe sowie der seit Sommer 2018 vor Ort produzierte X3.

Auf dem Heimatkontinent verbuchten die Münchner ein Minus von 2,1 Prozent und lieferten 63.969 Fahrzeuge aus. In Deutschland verkaufte BMW sogar 6,8 Prozent weniger Autos als im Januar 2018. In Amerika ging der Absatz um 6,2 Prozent zurück, was BMW auf Modellwechsel zurückführt.

Für das laufende Jahr rechnet Pieter Nota mit insgesamt steigenden Absatzzahlen: „Wir erwarten für 2019 ein leichtes Wachstum, auch wenn der Modellwechsel bei der BMW 3er Reihe, unserem meistverkauften Modell, sich auf den Absatz im ersten Quartal auswirken wird.“ Später soll die neue Generation des 3ers jedoch dafür sorgen, dass die Verkäufe Fahrt aufnehmen. Impulse erwartet sich Nota auch vom X5 und dem neuen X7.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«