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BMW und Microsoft rufen Smart-Factory-Plattform ins Leben

| Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Kooperationen zwischen IT- und Auto-Industrie sind gerade in Mode. Nun haben sich auch Microsoft und BMW zusammengetan und wollen Fertigungsprozesse digitalisieren. Weitere Autohersteller sollen sich der Initiative anschließen.

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BMW und Microsoft wollen die industrielle Entwicklung des Internet der Dinge beschleunigen.
BMW und Microsoft wollen die industrielle Entwicklung des Internet der Dinge beschleunigen.
(Bild: Microsoft)

Microsoft und BMW wollen gemeinsam die Produktionsprozesse beschleunigen und haben am Dienstag auf der Hannover Messe dafür eine gemeinsame Initiative angekündigt. Die Rentabilität der Fertigung werde bislang oft durch komplexe Softwaresysteme behindert, in denen die Daten in einzelnen Silos lagern und damit die Produktion ausbremsen, teilten die Unternehmen mit.

Die Partner erhoffen sich von der Initiative, dass die Entwicklung intelligenter Fabriklösungen besser unterstützt wird. Außerdem sollen verschiedene Hersteller in der Automobilindustrie gemeinsam effektiver zusammenarbeiten können. Ziel sei es, die industrielle Entwicklung des Internet der Dinge deutlich zu beschleunigen.

Microsoft wolle gemeinsam mit BMW die Effizienz digitaler Produkte in der gesamten Branche verändern, sagte Microsoft-Manager Scott Guthrie. Auf der Microsoft-Plattform Azure sollen künftig mehr als 3.000 Maschinen, Roboter und autonome Transportsysteme im Internet der Dinge verbunden werden. Bis Ende des Jahres sollen auf der Plattform vier bis sechs Partnerunternehmen gemeinsam arbeiten können.

Microsoft hat in den vergangenen Jahren massiv seine Software geöffnet und setzt inzwischen stark auf allgemein zugängliche Open-Source-Software. So sollen Daten auch von mehreren Industriepartner gemeinsam genutzt werden, was in der Industrie 4.0, in dem alle möglichen Dinge und Maschinen vernetzt arbeiten, zunehmend wichtiger wird.

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