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BMW verdient deutlich mehr Geld

| Autor: Andreas Wehner

BMW hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Konzernüberschuss wuchs um mehr als ein Viertel - auch dank der Steuerreform in den USA.

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(Bild: gemeinfrei / CC0 )

BMW hat für das Geschäftsjahr 2017 erneut Rekordzahlen präsentiert. Der Umsatz des Münchner Autokonzerns stieg im vergangenen Jahr um 4,8 Prozent auf 98,7 Milliarden Euro, der Konzernüberschuss legte um 26 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro. Mitverantwortlich dafür war allerdings die US-Steuerreform. Der geringere Steueraufwand machte 977 Millionen Euro des Überschusses aus.

„Wir haben vergangenes Jahr rund eine Milliarde Euro mehr für Forschung und Entwicklung aufgewendet als 2016 – und trotzdem unser operatives Ergebnis steigern können. Das verstehen wir unter nachhaltiger Profitabilität“, sagte Finanzvorstand Nicolas Peter. Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) wuchs um 10,2 Prozent auf 10, 7 Milliarden Euro. Die für BMW wichtige EBT-Marge stieg auf 10,8 Prozent. Neben dem Autogeschäft trugen auch die Motorradsparte und die Finanzdienstleistungen zu dem positiven Ergebnis bei.

Wie schon im Januar berichtet, hatte BMW die Auslieferungen seiner drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce 2017 um 4,1 Prozent auf 2,46 Millionen Einheiten nach oben geschraubt. In diesem Jahr will der Konzern weiter zulegen. „Wir streben im laufenden Jahr einen leichten Zuwachs der Auslieferungen auf einen neuen Höchstwert an“, sagte BMW-Chef Harald Krüger. Die offizielle Bilanz legt BMW am 21. März vor.

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«