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BMW-Verkäufe trotz Rekordmonat hinter Mercedes und Audi

| Autor: Andreas Wehner

BMW hat im Januar so viele Autos verkauft wie noch nie zuvor in diesem Monat. Allerdings hat sich das Wachstum auf dem wichtigen asiatischen Markt verlangsamt. Die Konkurrenz fuhr den Bayern zum Jahresstart davon.

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Mit dem neuen X3 will BMW die SUV-Verkäufe ankurbeln.
Mit dem neuen X3 will BMW die SUV-Verkäufe ankurbeln.
(Bild: BMW)

BMW ist mit dem besten Januar aller Zeiten ins Jahr 2018 gestartet. Der Autobauer setzte inklusive der Marken Mini und Rolls-Royce 169.500 Einheiten ab, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das waren 3,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von seiner Kernmarke verkaufte der Autobauer zum Jahresstart 148.400 Einheiten. Das entspricht einem Plus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Januar 2017 und ist ebenfalls ein Rekordwert für diesen Monat.

Unter den drei großen Premiumherstellern reichte das jedoch nur zu Platz drei. Audi lag mit 149.100 Auslieferungen knapp vor BMW. Der Stuttgarter Konkurrent Daimler verkaufte mit 193.400 Mercedes-Pkw sogar deutlich mehr Autos. Auch in der Konzernbetrachtung lagen die Stuttgarter im Januar vorne. Zusammen mit der Kleinwagenmarke Smart verkaufte Daimler 202.600 Einheiten.

BMW blickt dem weiteren Verlauf des Jahres 2018 dennoch optimistisch entgegen. „Wir treiben die größte Modelloffensive in der Geschichte des Unternehmens voran und mit der steigenden Verfügbarkeit im Laufe des Jahres schlägt sich diese weiterhin in unseren Absatzzahlen nieder“, sagte BMW-Vertriebsvorstand Pieter Nota. Die Verkäufe befeuern sollen unter anderem der neue X2 sowie die Ausweitung der Produktion des X3. „Daher bin ich überzeugt, dass dieser Rekordmonat der Auftakt zu einem neuen Rekordjahr ist“, sagte Nota. Wichtige Wachstumstreiber der Kernmarke im Januar waren der 5er, der 1er und der X1.

Mini steigerte die Auslieferungen um 7 Prozent auf 20.900 Einheiten. Großen Anteil an diesem Plus hatte der Mini Countryman, dessen Absatzzahlen sich im Vergleich zum Januar 2017 verdoppelten.

Die stärksten Zuwächse verbuchte der BMW-Konzern weiterhin in Asien. Allerdings legte der Autobauer dort im Januar mit plus 6,5 Prozent nicht mehr so stark zu wie in den letzten Monaten, als das Wachstum deutlich zweistellig ausgefallen war. In Amerika stiegen die Verkäufe um 6 Prozent, während in Europa nur ein leichtes Plus von 1,8 Prozent in der Absatzbilanz steht.

Die Zahl der verkauften elektrifizierten Fahrzeuge soll in diesem Jahr weiter deutlich steigen. Nachdem BMW 2017 die angepeilten 100.000 Einheiten erreicht hatte, nimmt der Autobauer sich für dieses Jahr 140.000 Auslieferungen von batterieelektrischen Autos und Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen vor.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«