Suchen

BMW verkauft im Februar weniger Autos

| Autor: Andreas Wehner

Aufgrund des Modellwechsels beim 3er verbuchte der Autobauer im Februar ein Absatzminus. Das war aber eingeplant. Ab dem zweiten Quartal ist die neue 3er-Limousine verfügbar, dann sollen die Verkäufe wieder Fahrt aufnehmen.

Firma zum Thema

Der neue BMW 3er startet Mitte März.
Der neue BMW 3er startet Mitte März.
(Bild: BMW)

BMW hat im Februar weniger Autos verkauft als vor einem Jahr. Die Zahl der Auslieferungen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ging im Vergleich zum Februar 2018 um 4,1 Prozent auf 171.501 Fahrzeuge zurück, wie der Autobauer am Freitag mitteilte. Der Autobauer begründet das Minus mit dem Modellwechsel der wichtigen 3er-Baureihe. Die siebte Generation hat ihren offiziellen Marktstart Mitte März.

„Unsere Auftragsbücher sind bereits gut gefüllt“, sagte BMW-Vertriebschef Pieter Nota kaut Mitteilung. Zwar starte das Jahr durch den Modellwechsel etwas verhaltener, jedoch werde der neue 3er zusammen mit weiteren Neuheiten im Lauf des Jahres für Schwung sorgen. „Ich bin weiter zuversichtlich, dass wir 2019 ein leichtes Absatzwachstum erzielen werden“, sagte Nota.

Die Kernmarke BMW alleine verbuchte im Februar ein Auslieferungsminus von 4,7 Prozent auf 148.012 Einheiten. Damit schnitten die Münchner jedoch deutlich besser ab als der Ingolstädter Konkurrent Audi. Bei der VW-Tochter ging der Absatz im Februar wegen der anhaltenden Probleme mit der WLTP-Umstellung um 8,5 Prozent auf 119.800 Neuwagen zurück. Mercedes hat seine Verkaufszahlen für Februar noch nicht veröffentlicht.

Bei der Marke Mini verbuchte der BMW-Konzern im vergangenen Monat mit 23.068 Einheiten einen Rückgang von 1,1 Prozent im Vergleich zum Februar 2018.

In allen drei großen Vertriebsregionen lagen die Verkäufe des BMW-Konzerns im Februar im Minus. Trotz steigender Verkäufe in den beiden wichtigen Märkten Deutschland und Großbritannien ging der Absatz europaweit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,2 Prozent zurück. Im größten Einzelmarkt China verbuchten die Münchner nur ein leichtes Plus von 0,6 Prozent. Das reichte nicht, um den Absatz in der Vertriebsregion Asien ins Plus zu drehen. Dort steht ein Minus von 5,1 Prozent in der Absatzbilanz. In Amerika gingen die Auslieferungen um 2,8 Prozent zurück.

galleryid=8407

(ID:45790760)

Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«