BMW verkauft im Mai weniger Autos

Rückstand zum Konkurrenten Mercedes wächst

| Autor: Andreas Wehner

(Bild: BMW)

Die Verkäufe des BMW-Konzerns sind im Mai zurückgegangen. Der Münchner Autobauer lieferte im vergangenen Monat einer Mitteilung zufolge weltweit 204.000 Pkw der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce aus. Das entspricht einem Minus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Nach fünf Monaten steht mit 1,003 Millionen Einheiten ein Plus von 1,6 Prozent in der Absatzbilanz.

Die Kernmarke BMW fiel im Mai weiter hinter den Konkurrenten Mercedes-Benz zurück. 174.000 Einheiten entsprachen einem Minus von 1,8 Prozent. Mercedes dagegen steigerte die Verkäufe im gleichen Zeitraum um 2,3 Prozent auf 198.000 Autos. Der Ingolstädter Rivale Audi konnte mit knapp 161.000 Auslieferungen immerhin leicht um 0,7 Prozent zulegen und seinen Abstand auf BMW etwas verkürzen. Von Januar bis Mai verkaufte BMW insgesamt 859.000 Einheiten seiner Kernmarke, was einem Plus von 1,6 Prozent entspricht.

Für Mini verbuchte der Autobauer im vergangenen Monat mit weltweit knapp 30.000 Einheiten ein Minus von 4,4 Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf lieferte das Unternehmen 143.000 Mini-Fahrzeuge aus, was einem Plus von 1,2 Prozent im Vergleich zu den ersten fünf Monaten des Jahres 2017 entspricht.

Während der Absatz in den USA um 3,4 Prozent nach oben ging, entwickelten sich gleich mehrere andere wichtige Märkte negativ. So gingen die Auslieferungen in China um 10,1 Prozent zurück. Dort sorgen aktuell bevorstehende Änderungen bei den Einfuhrzöllen für Probleme.

In Deutschland verkaufte BMW 13,6 Prozent weniger Pkw – und macht dafür unter anderem die Tatsache verantwortlich, dass es aufgrund der vielen Feiertage im Mai zwei Arbeitstage weniger gab als ein Jahr zuvor. In Großbritannien lieferte BMW im vergangenen Monat wegen „anhaltender Unbeständigkeiten“ 3 Prozent weniger Autos aus als im Mai 2017.

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