Rivian Börsengang bringt Tesla-Rivalen zehn Milliarden Dollar

Autor / Redakteur: dpa / Marie-Madeleine Aust

Das US-Unternehmen Rivian wird seine Aktien zu einem deutlich höheren Preis los als vorerst angenommen. Knapp zehn Milliarden Dollar sollen in die Kasse des Elektroautoherstellers fließen.

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Sollte der Börsengang die zehn Milliarden Dollar einspielen, wäre es der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge der siebtgrößte in der US-Geschichte.
Sollte der Börsengang die zehn Milliarden Dollar einspielen, wäre es der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge der siebtgrößte in der US-Geschichte.
(Bild: Rivian)

Investoren sehen in der Elektromobilität große Zukunftschancen: Der US-Elektroautoentwickler Rivian wird seine Aktien beim geplanten Börsengang zu einem höheren Preis los als ursprünglich gedacht. Die Preisspanne bei der Platzierung von 135 Millionen Aktien werde auf 72 Dollar bis 74 Dollar hochgesetzt. Dies geht aus am Freitag eingereichten Unterlagen bei der Börsenaufsicht SEC hervor. Bislang hatte die Spanne bei 57 Dollar bis 62 Dollar gelegen.

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Gemessen am mittleren Wert der neuen Spanne wird der Erlös bei knapp zehn Milliarden Dollar (8,6 Mrd Euro) liegen. Die E-Autofirma, zu deren Großinvestoren Amazon und Ford zählen, bringt ihre Papiere unter dem Tickerkürzel „RIVN“ an die New Yorker Technologie-Börse Nasdaq.

Große Schritte im Pick-up-Segment

Sollte der Börsengang die zehn Milliarden Dollar einspielen, wäre es der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge der siebtgrößte in der US-Geschichte. Die Marktkapitalisierung der zugelassenen Aktien würde bei rund 63 Milliarden Dollar liegen – inklusive der für Mitarbeitervergütung reservierte Aktien und andere Anteile liege der Wert des Unternehmens bei rund 71 Milliarden Dollar und damit circa zweieinhalb Mal so hoch wie bei einer Finanzierungsrunde im Januar.

Rivian hat im September sein erstes Elektromodell im Pick-up-Segment auf den Markt gebracht, das in den USA stark umkämpft ist, und so einen Wettlauf unter anderem mit Tesla für sich entschieden. Außerdem hat das 2009 gegründete Unternehmen lukrative Großaufträge für Amazon-Lieferwagen in der Tasche. Noch macht Rivian allerdings keinen Umsatz und steckt tief in den roten Zahlen.

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