Bosch sichert sich Dienste von CATL

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Die Elektrifizierung von Autos schreitet voran. Damit Bosch als großer Zulieferer mithalten kann, tun sich die Schwaben mit dem chinesischen Batterie-Experten CATL zusammen.

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(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Die Zuliefersparte von Bosch arbeitet künftig mit dem chinesischen Unternehmen Contemporary Amperex Technology (CATL) zusammen. Der chinesische Hersteller von E-Auto-Batteriezellen soll nach Vorgaben von Bosch Zellen entwickeln und produzieren, die künftig in Batterien für sogenannte 48-Volt-Systeme des Zulieferers zum Einsatz kommen. Das teilte Bosch am Donnerstag mit. Wie viele Zellen der Vertrag umfasst, ließ der Zulieferer offen.

Die 48-Volt-Systeme werden auch „milde Hybride“ genannt. Dem Verbrennungsmotor wird dabei ein kleiner Elektromotor zur Seite gestellt. Er dient nicht in erster Linie dem rein elektrischen Fahren. Vielmehr wird über die E-Maschine zusätzliches Drehmoment aufgebaut, darüber hinaus kann beispielsweise das Bordnetz mit Strom versorgt werden. Die 48-Volt-Batterie wird dabei auch mit Strom gespeist, die beim Bremsen gewonnen wird. Damit lässt sich nach Darstellung der Hersteller der Energieverbrauch reduzieren.

Bosch rechnet damit, dass 2025 rund 20 Prozent der Neuwagen eine 48-Volt-Batterie an Bord haben werden. Seit Ende 2018 verarbeitet das Unternehmen die Zellen in einer Batteriefabrik im chinesischen Wuxi. Bis 2025 will Bosch seinen Umsatz mit Elektromobilität auf fünf Milliarden Euro steigern.

CATL ist der zweite Hersteller von Batteriezellen, mit dem Bosch zusammenarbeitet. Den anderen Partner hält der Zulieferer geheim.

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