Elektromobilität Bosch zeigt Ladekabel ohne „Ziegelstein“

Von Jan Rosenow

Anbieter zum Thema

Kunden, die ihr Auto an der heimischen Schukosteckdose laden müssen, brauchen bisher ein Ladekabel mit „In Cable Control Box“. Diesen störenden Kasten hat Bosch bei seinem neuen Kabel überflüssig gemacht.

Ein Kabel und zwei Adapter für Typ-2- und Haushaltssteckdose: Mehr brauchen E-Auto-Fahrer laut Bosch künftig nicht mehr mitzunehmen.
Ein Kabel und zwei Adapter für Typ-2- und Haushaltssteckdose: Mehr brauchen E-Auto-Fahrer laut Bosch künftig nicht mehr mitzunehmen.
(Bild: Bosch)

Viele Elektroautofahrer schleppen bislang immer zwei Ladekabel im Kofferraum mit: das normale Mode-3-Kabel zum Anschluss an eine öffentliche Ladestation und ein Mode-2-Kabel für Notfälle, wenn zum Auffüllen des Antriebsakkus nur eine normale Haushaltssteckdose zur Verfügung steht.

Letztere benötigen eine Kontrolleinheit, die sogenannte In Cable Control Box, die das häusliche Stromnetz vor Überlastung schützt. Diese, umgangssprachlich oft „Ziegelstein“ oder „Ladeziegel“ genannt, erhöht nicht nur das Gewicht des Kabels, sondern ist auch sperrig im Kofferraum und störend im Umgang.

Auf der Automechanika hat Bosch nun ein neues Ladekabel präsentiert, das ohne Ladeziegel auskommt, weil die notwendige Steuerelektronik in die Stecker integriert ist. Das allein spart laut dem Stuttgarter Unternehmen bereits 40 Prozent Gewicht. Zudem lässt sich der Schukostecker an einem Ende des Kabels durch einen Typ-2-Adapter ersetzen, sodass der E-Mobilist nur noch ein einziges Kabel mitführen muss.

(ID:48583936)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung