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Brabham: Comeback mit puristischem Renner

| Autor / Redakteur: sp-x / Jakob Schreiner

Die Anfang der 90er-Jahre aufgelöste britische Rennfahrzeug-Schmiede Brabham feiert dieses Jahr ihr Comeback. Mit dem BT62 hat die wiederbelebte Marke jetzt ein für die Rennstrecke optimiertes Fahrzeug mit beeindruckenden Leistungsdaten vorgestellt.

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Die wiederbelebte Rennsport-Schmiede Brabham hat mit dem BT62 ihr erstes neues Fahrzeug vorgestellt.
Die wiederbelebte Rennsport-Schmiede Brabham hat mit dem BT62 ihr erstes neues Fahrzeug vorgestellt.
(Bild: Brabham)

Der Name Brabham kann auf eine mehr als 70-jährige Rennsporthistorie zurückblicken. Jetzt, unter der Regie von David Brabham, Sohn der Rennfahrerlegende Jack Brabham, kehrt der Name als Sportwagenhersteller zurück. Erstes Fahrzeug ist der mehr als eine Million Euro teure BT62, der noch dieses Jahr offiziell auf den Markt kommen soll. Die Leichtbauflunder markiert den Auftakt zu einer Wiederbelebung, der laut Hersteller weitere Fahrzeuge und ein erneutes Rennsport-Engagement folgen.

Beim BT62 handelt es sich um ein reinrassiges Rennstreckenspielzeug mit auffälligem Aerodesign. Neben der stark zerklüfteten Front mit mächtigen Luftöffnungen garantieren ein riesiger Heckflügel und seitliche Leitwerke bis zu 1,2 Tonnen Abtrieb. Wie es sich in dieser Fahrzeugklasse gehört, bestehen die meisten Karosserieteile aus Carbon. Dank Leichtbau liegt das Trockengewicht bei lediglich 972 Kilogramm. Entsprechend leichtes Spiel dürfte der von Brabham selbst entwickelte 5,4-Liter-V8-Motor haben, der 522 kW/710 PS und 667 Newtonmeter Drehmoment mobilisiert. Fahrleistungen nennen die Briten allerdings noch keine.

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Der BT62 wurde vornehmlich für den Einsatz auf Rennstrecken hin optimiert, was unter anderem Renngetriebe und Keramikbremsen von Brembo unterstreichen. Das Fahrzeug steht zudem auf Slicks und verzichtet auf Regelsysteme. Die puristische Auslegung soll es Besitzern erlauben, die Grenzen ihres fahrerischen Könnens zu verschieben.

Vom BT62 will Brabham lediglich 70 Exemplare zum Stückpreis von einer Million Pfund produzieren. Umgerechnet sind das gut 1,15 Millionen Euro plus Mehrwertsteuer. Im Kaufpreis inkludiert ist ein Training, welches den Fahrer um Grenzbereich-Erfahrungen bereichern soll.

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