Bremsflüssigkeit: Hydraulisch sicher

Autor / Redakteur: Bernd Reich / Steffen Dominsky

Die Elektronik erobert das Auto immer weiter – Beispiel autonomes Fahren. Verglichen damit wirkt die hydraulische Bremsanlage fast antiquiert. Doch einiges spricht dafür, dieses System weiterhin im Auto zu belassen.

Ein Bremsenservicegerät wird aus heutiger Sicht noch sehr lange zur Ausrüstung einer Werkstatt gehören.
Ein Bremsenservicegerät wird aus heutiger Sicht noch sehr lange zur Ausrüstung einer Werkstatt gehören.
(Foto: Reich)

Es ist verblüffend zu sehen, an wie vielen Funktionen im Auto heute die Elektronik beteiligt ist. Wer in einem neuen Modell Platz nimmt, blickt im Instrumententräger auf einen Bildschirm. Sensoren erkennen anhand von Gesten die Wünsche des Fahrers. Kameras lesen Verkehrsschilder. Radaranlagen messen den Abstand zum vorausfahrenden Wagen.

Insgesamt verbessert die Elektronik auf vielfältige Weise die aktive und passive Sicherheit eines Autos erheblich. So verhindern Bremsassistenten manchen Zusammenstoß. Wirft man einen genaueren Blick auf die Technologie der Bremsanlage im Auto, so treten allerdings Ungereimtheiten zutage.