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Bremstechnik: Aus dem Staub gemacht

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Die Bremsanlage gerät zunehmend ins Visier der Umweltschützer. Der Abrieb trägt erheblich zur Feinstaubemission von Fahrzeugen bei. Zeit, die Rezeptur der Klötze unter die Lupe zu nehmen: Warum entsteht der Staub überhaupt, und was ist da drin?

Bremsbeläge bestehen aus bis zu 30 unterschiedlichen Inhaltsstoffen, darunter Metallsulfide, Mineralien, Schleifmittel, Fasern, Keramikteilchen und Graphitarten.
Bremsbeläge bestehen aus bis zu 30 unterschiedlichen Inhaltsstoffen, darunter Metallsulfide, Mineralien, Schleifmittel, Fasern, Keramikteilchen und Graphitarten.
(Bild: TMD Friction)

Seitdem alle Diesel und auch immer mehr Ottos mit Partikelfilter ausgestattet sind, kommt aus den Auspuffrohren praktisch kein Feinstaub mehr. Das ist eigentlich gut. Doch weil Umweltschützer schon aus Prinzip nie zufrieden sein können, richten sie ihre kritischen Blicke nun zunehmend auf die Bremsen. Denn der Abrieb dieser Teile trägt nun, da die Motoren sauber sind, zu einem größeren Teil zur Feinstaubemission des Verkehrs bei. Die ist zwar insgesamt rückläufig, aber das spielt in der Berichterstattung oft keine Rolle.

Zeit, sich die Bremsklötze und ihre Zusammensetzung einmal näher anzuschauen. Ist der Abrieb wirklich unvermeidlich? Und ist das, was dadurch auf der Straße landet, wirklich gefährlich für die Gesundheit?