Schäden durch Wetterereignisse Brühe von unten

Autor: Peter Diehl

Nach Starkregen von großen Wassermengen überschwemmte Pkw – welcher Kfz-Unternehmer denkt bei solchen Bildern nicht an die eigenen Neu-, Gebraucht- und Kundenfahrzeuge? Wir erklären, wie es zum Wasserschaden kommt, den Standpunkt der Versicherungen und das Wetterereignis selbst.

Von Starkregen und seinen Folgen können auch Kfz-Unternehmer betroffen sein.
Von Starkregen und seinen Folgen können auch Kfz-Unternehmer betroffen sein.
(Bild: ©www.dugulan.com – stock.adobe.com)

Wasser ist Segen, sofern es in Maßen fließt. Gern auch von oben, also als Regen. Gerade hierbei scheint es in den letzten Jahren an der Dosierung zu fehlen. Mal regnet es lange Zeit gar nicht und mal in riesigen Mengen, als sogenannter Starkregen. Letzteres glücklicherweise regional eng begrenzt. Dennoch bringt Starkregen enorme Probleme mit sich: Bachläufe und Abwasserkanäle sind mit den in kurzer Zeit auftretenden Wassermengen überfordert. Es kommt zu Überschwemmungen, von denen auch Immobilien und somit Gewerbeobjekte betroffen sein können. Handelt es sich um Kfz-Betriebe, geht es auch um Fahrzeuge, meist um Pkw. Gelten derart beschädigte Fahrzeuge stets als Totalschäden?

Beim aufgezeigten Wetterereignis kommen für Fahrzeuge zwei unglückliche Umstände zusammen: Die Flüssigkeit ist mehr Brühe als Wasser. Und die Brühe kommt von unten. Bewusst ist hier von Flüssigkeit und Brühe die Rede, denn das Regenwasser nimmt an der Oberfläche schnell Erdschlamm auf, strömt in das Kanalsystem, vermischt sich dort mit Abwasser und tritt an anderer Stelle wieder zutage. Die nächste Station auf dem Weg des Gemischs ist womöglich ein Ölabscheider.

Über den Autor

 Peter Diehl

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Fachredakteur Automobiltechnik und -reparatur, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG