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Buchhaltung und Archivierung: Vorsicht, Falle!

| Autor / Redakteur: Claudia Specht / Joachim von Maltzan

Die Finanzverwaltung hat neue Regeln für die digitale Buchführung verfasst. Wer diese Vorschriften nicht umsetzt läuft Gefahr, dass die Buchhaltung als nicht ordnungsgemäß verworfen wird.

Die Finanzverwaltung hat ihre Regeln zu einer ordnungsgemäßen Buchhaltung verschärft.
Die Finanzverwaltung hat ihre Regeln zu einer ordnungsgemäßen Buchhaltung verschärft.
( © fotodo - Fotolia)

Der Jahreswechsel hat für Unternehmen zahlreiche rechtliche Änderungen mit sich gebracht. Doch ein Thema scheint dabei durch das Wahrnehmungsraster gefallen zu sein, obwohl es fast alle Selbstständigen und Unternehmen betrifft und eine Nichtbeachtung spätestens bei einer Betriebsprüfung erhebliche Probleme verursachen kann: die GoBD, die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff.

In den neuen, seit dem 1.1.2015 geltenden GoBD wird konkret beschrieben, wie sich die Finanzverwaltung die Buchführung und die sonstigen steuerrelevanten Aufzeichnungen in Unternehmen vorstellt, wenn diese mithilfe von Software und IT-Systemen erstellt wurden. Mit ihnen wurden aber nicht nur die bisherigen GoBS (Grundsätze ordnungsgemäßer DV-gestützter Buchführungssysteme) und die GDPdU (Grundsätze zum Datenzugriff und Prüfbarkeit digitaler Unterlagen) zusammengefasst, sondern auch zahlreiche Konkretisierungen und Verschärfungen vorgenommen, die die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung betreffen.