Bund und Länder: Diese Hilfsprogramme gibt es für Kfz-Betriebe

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Bremen

Unternehmen in Bremen und Bremerhaven können Soforthilfen von bis zu 5.000 Euro in einem vereinfachten Verfahren und bei besonderem Bedarf bis zu 20.000 Euro erhalten. Den Zuschuss können Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und weniger als zwei Millionen Euro Jahresumsatz sowie Freiberufler beantragen.

Zum Antragsformular. Mehr Informationen gibt es bei der Verwaltung des Stadtstaats Bremen.

Hamburg

Über die IFB Hamburg können Mittel im Rahmen der Hamburger Corona-Soforthilfe (HCS) beantragt werden. Sie sollen nach der Zahl der Beschäftigten gestaffelt sein und den in Vorbereitung befindlichen allgemeinen Notfallfonds des Bundes sinnvoll ergänzen.

Vorgesehen sind direkte, echte Zuschüsse in Höhe von

  • 2.500 Euro (Soloselbständige)
  • 5.000 Euro (weniger als 10 Mitarbeiter)
  • 10.000 Euro (10 bis 50 Mitarbeiter)
  • 25.000 Euro (51 bis 250 Mitarbeiter)

Um die Förderung optimal mit dem Notfallfonds des Bundes zu verzahnen, startet das genaue Antrags-, Bewilligungs- und Auszahlungsverfahren nach dem Beschluss des Notfallfonds des Bundes durch das Bundeskabinett voraussichtlich in der kommenden Woche. Mehr Informationen gibt es hier.

Hessen

Das hessische Soforthilfeprogramm ergänzt das Programm des Bundes. Es ist daher nur ein Antrag (ausschließlich online) erforderlich, um sowohl die Landes- als auch die Bundesmittel zu beantragen. Der Zuschuss wird Betrieben gewährt, die unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Schieflage oder in einen massiven Liquiditätsengpass geraten sind und die diesen Engpass nicht durch sonstige Eigen- oder Fremdmittel ausgleichen können.

Die Soforthilfe des Landes Hessen ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt inklusive der vom Bund bereitgestellten Mittel:

  • 10.000 Euro bei bis zu 5 Beschäftigten
  • 20.000 Euro bei bis zu 10 Beschäftigten
  • 30.000 Euro bei bis zu 50 Beschäftigten

Teilzeitbeschäftigte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen, werden also entsprechend ihrer Arbeitszeit anteilig berücksichtigt. Die Förderung ist zudem begrenzt auf die Höhe des Liquiditätsengpasses, der durch die Corona-Krise verursacht wurde. Mögliche Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sowie Versicherungsleistungen wegen Betriebsunterbrechungen oder Betriebsausfall werden auf den Zuschuss angerechnet. Die Antragsstellung ist seit Montag, 30. März 2020 möglich. Weitere Infos bietet die HWK Wiesbaden.

Mecklenburg-Vorpommern

Die Landessoforthilfe kann bereits beantragt werden und ist in folgenden Staffelungen vorgesehen:

  • bis zu 5 Beschäftigte bis zu 9.000 Euro
  • bis zu 10 Beschäftigte bis zu 15.000 Euro
  • bis zu 24 Beschäftigte bis zu 25.000 Euro
  • bis zu 49 Beschäftigte bis zu 40.000 Euro

Zum Antragsformular geht es hier. Weitere Informationen zur Inanspruchnahme gibt es unter der Hotline 0385/588 5588 oder online.

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