Bund und Länder: Diese Hilfsprogramme gibt es für Kfz-Betriebe

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Niedersachsen

Liquiditätszuschüsse können bei der Niedersächsischen Förderbank (NBank) online und ohne Einbindung einer Hausbank beantragt werden. Das Zuschussprogramm „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“ richtet sich an Unternehmen (mit bis zu 49 Beschäftigten) und Angehörige freier Berufe in Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten.

Damit soll Unternehmen geholfen werden, die sich aufgrund der Coronavirus-Krise in einer existentiellen Notlage befinden. Die Zuschüsse sind gestaffelt:

  • bis 5 Beschäftigte: 3.000 Euro
  • bis 10 Beschäftigte: 5.000 Euro
  • bis 30 Beschäftigte: 10.000 Euro
  • bis 49 Beschäftigte: 20.000 Euro

Weitere Infos zu den Voraussetzungen. Die Antragstellung sowie die Bewilligung erfolgt über das Kundenportal der NBank.

Nordrhein-Westfalen

Die elektronischen Anträge für das Soforthilfeprogramms können bis 30. April 2020 gestellt werden. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Zuschüsse sind erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten infolge von Corona. Dies wird angenommen, wenn sich für den Monat, in dem der Antrag gestellt wird, ein Umsatz- oder Honorarrückgang von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz oder Honorar (bezogen auf den aktuellen und die zwei vorangegangenen Monate) im Vorjahr ergibt. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate:

  • 9.000 Euro für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten
  • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten
  • 25.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten

Stichtag für die Berechnung der Mitarbeiterzahl ist der 31. Dezember 2019. Auszubildende sind hier mit dem Faktor 1 anzusetzen und werden damit als voller Mitarbeiter gezählt. Da Nordrhein-Westfalen nach der Kleinbeihilfenregelung des Bundes fördert, ist die Abgabe der sogenannten De-Minimis-Erklärung nicht erforderlich. Das Antragsverfahren läuft rein elektronisch. Weitere Infos und Antragsformulare.

Rheinland-Pfalz

Die Investitions- und Strukturbank verweist auf die Rahmenbedingungen der„Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“ des Bundes, die zwar feststehen. Allerdings befinden sich die Antragsdetails für Rheinland-Pfalz noch in der Finalisierung, weshalb noch keine Details genannt werden können.

Für aktuelle Informationen empfiehlt sich ein Besuch der Internetpräsenz der Investitions- und Strukturbank in Rheinland-Pfalz.

Saarland

Das Saarland stellt einen bedingt rückzahlbaren Zuschuss (Rückzahlung ist erforderlich, wenn sich im Nachgang herausstellt, dass die Fördervoraussetzungen entgegen der Antragstellung nicht erfüllt waren) in Höhe von 3.000 bis 10.000 Euro für kleine und mittelständische Unternehmen als Überbrückung zur Verfügung bis das beschlossene Bundesprogramm greift. Eine Staffelung nach Umsatz/Jahr ist vorgesehen:

  • bis 200.000 Euro Umsatz: Soforthilfe von 3.000 Euro
  • bis 400.000 Euro Umsatz: Soforthilfe von 6.000 Euro
  • über 400.000 Euro Umsatz: Soforthilfe von 10.000 Euro

Antragsberechtigt ist, wer im Jahresdurchschnitt weniger als zehn Beschäftigte hat und eines der beiden nachstehenden Merkmale nicht überschreitet:

  • 350.000 Euro Bilanzsumme
  • 700.000 Euro Umsatzerlöse in den 12 Monaten vor Abschluss

Mehr Infos bietet die saarländische Regierung. Zum Antragsformular.

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